Nettolohnrechner

Jeder Beschäftigte will wissen, was er verdient. Kein Problem – meist reicht ein Blick in den Arbeitsvertrag. Das Problem: Zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten wird meist ein Bruttolohn ausgehandelt. Durch verschiedene Abzüge mindert sich aber das Gehalt, welches letztlich auf dem Konto landet.

Daher ist aus Sicht der Arbeitnehmer weniger das Bruttogehalt interessant. Vielmehr zählt, was unterm Strich übrig bleibt. Mit dem Nettolohnrechner lässt sich dieses Gehalt schnell und ohne viel Aufwand berechnen.

Nettolohnrechner – die Abzüge vom Bruttolohn

Wer einen Jobwechsel anstrebt oder ins Berufsleben startet, muss wohl oder übel auch über das Gehalt verhandeln.

Geht es hier nur um das Monatsbrutto, hat man schnell eine falsche Vorstellung vom finanziellen Rahmen, der zum Leben bleibt.

Abgezogen werden beispielsweise:

Diese Abzüge wirken sich unterschiedlich stark auf den Auszahlungsbetrag aus, den der Arbeitgeber letztlich überweist.

So gelten für:

Diese Beiträge zur Sozialversicherung werden aber nicht allein vom Arbeitnehmer getragen, der Arbeitgeber trägt einen Teil der Last mit. Der Nettolohnrechner berücksichtigt diese Tatsache und kann anhand des Bruttogehalts berechnen, mit welchem Auszahlungsbetrag zu rechnen ist.

Wofür braucht man den Nettolohnrechner?

Zu wissen, wie hoch das Nettogehalt ausfällt, ist in verschiedenen Situationen nützlich. Einerseits hilft es dabei, realistische Gehaltsvorstellungen in einem Bewerbungsgespräch umzusetzen. Schließlich will man mit der beruflichen Tätigkeit den Lebensunterhalt decken können.

Auf der anderen Seite kann sich der Nettolohnrechner auch im Zusammenhang mit einem Gehaltsplus auszahlen. Jeder Euro, um den der Arbeitgeber das Gehalt anhebt, ist zwar ein Lob für das eigene Engagement. Allerdings kann es durch die Progression passieren, dass von der Gehaltserhöhung nicht viel übrig bleibt.

Durch den Nettolohnrechner lässt sich die Auswirkung der Erhöhung im Vorfeld einschätzen. Und wo klar ist, ab welcher Grenze sich eine Gehaltserhöhung nicht mehr rechnet, kann zu anderen Gestaltungselementen – wie steuerfreien Arbeitgeberzuwendungen – als Gehaltsbonus gegriffen werden.

  • Der Nettolohnrechner macht sich dann bezahlt, wenn verschiedene Lohnsteuerklassenkonstellationen zu prüfen sind. Dies ist bei Lebenspartnerschaften oder Ehepaaren oft der Fall, um die Abzüge optimal zu gestalten.

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