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Brutto Gehalt als Baustoffprüfer

2.608,73 EUR 31.304,74 EUR
monatlich jährlich

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GEHALTSCHECK

Baustoffprüfer - Die wichtigsten Fakten

  • Der Baustoffprüfer arbeitet auf der Baustelle sowie im Labor und entnimmt Proben von Böden, Bauprodukten, Baurohstoffen und Bindemitteln.
  • Er führt Messungen und Prüfungen durch, dokumentiert seine Ergebnisse und gibt diese anschließend an die Kunden weiter und erläutert sie ihnen.
  • Er untersucht beispielsweise Böden auf ihre Tragfähigkeit oder ermittelt die Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrundes mithilfe von Sondierungsbohrungen.
  • Zudem testet er Baustoffe auf ihre Eigenschaften und ihre Einsatzfähigkeit, z.B. die Druckfähigkeit, das Verhalten bei Hitze und Kälte oder die Zugehörigkeit zu bestimmten Güteklassen.
  • Für diese Untersuchungen setzt er chemische und physikalische Methoden und Prüfmittel ein und orientiert sich an Sollwerten, Gütevorschriften, Baustoffnormen und anderen Regelwerken.

Das Gehalt während der Ausbildung zum Baustoffprüfer

Bei der Ausbildung zum Baustoffprüfer handelt es sich um einen 3-jährigen anerkannten Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handel. Bei einer entsprechenden Qualifikation kann man die Ausbildung jedoch auch um sechs Monate verkürzen.

Es gibt dabei drei Schwerpunkte, auf die sich die Auszubildenden spezialisieren können:

  • Asphalttechnik
  • Geotechnik
  • Mörtel- und Betontechnik

Für diesen Ausbildungsberuf ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, in der Praxis werden jedoch vor allem Auszubildende mit einem mittleren Bildungabschluss bzw. einer Hochschulreife eingestellt.

Als Anforderungen sollte man jedoch folgendes für diesen Beruf mitbringen:

  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • technisches Verständnis
  • gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie

Das Gehalt steigt während der Ausbildung zum Baustoffprüfer von Jahr zu Jahr kontinuierlich an.

Der Auszubildende verdient folgende Gehälter (brutto monatlich):

  • 1. Jahr: 478 bis 679 Euro
  • 2. Jahr: 544 bis 787 Euro
  • 3. Jahr: 627 bis 910 Euro

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Baustoffprüfer finden vor allem Beschäftigung in:

  • Unternehmen der Bauwirtschaft
  • Steinbruchbetrieben
  • Überwachungs- und Forschungseinrichtungen.

Da der vielseitige Beruf des Baustoffprüfers unterschiedliche Tätigkeiten umfasst, fällt auch das Gehalt der Arbeit entsprechend angemessen aus.

  • Nachdem er die Ausbildung erfolgreich absolviert hat, verdient der Baustoffprüfer ein Einstiegsgehalt von monatlich 1.720 bis 2.300 Euro brutto.

Die Höhe des Gehalts hängt generell von verschiedenen Faktoren ab, z.B. davon, ob der Betrieb tariflich gebunden ist, von der Region in Deutschland, in welcher der Baustoffprüfer seine Tätigkeit ausführt oder in welcher Branche man angestellt ist. Zudem wächst das Gehalt mit steigender Berufserfahrung weiterhin an.

Beispielgehälter für drei Branchen:

  • Baugewerbe: 2000-2700 Euro
  • Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie: 1800-2800 Euro
  • Chemische Industrie: 2600-3100 Euro

Alle diese Angaben beziehen sich auf das Montasgehalt in brutto.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten des Baustoffprüfers

Wer ein noch höheres Gehalt erzielen möchte, kann sich weiterbilden. Möglich ist zum Beispiel eine Weiterbildung als staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik, die je nach Aufbau zwei bis vier Jahre dauert.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung übernimmt man Aufgaben in der Bauleitung und Bauabrechnung und es ist ein Gehalt von bis zu 3.350 Euro brutto möglich. Ein Studium gehört ebenfalls zu den Möglichkeiten des Baustoffprüfers, um sich weiterzubilden.

Wer Bauingenieur werden möchte, muss in der Regel sechs bis acht Semester studieren. Wer das Studium abgeschlossen hat, kann anschließend in der Bauplanung, in der Bauleitung sowie im Facility Management arbeiten.

Darüber hinaus kann sich ein Bauingenieur auch selbstständig machen, zum Beispiel als Bauleiter oder als Facility-Manager. Als selbstständiger Bauingenieur sind die Verdienstmöglichkeiten nahezu unbegrenzt, denn hier kommt es darauf an, wie viel Zeit und Arbeitskraft er investieren möchte.

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