Gehalt Informationselektroniker

Brutto Gehalt als Informationselektroniker

Beruf Informationselektroniker/ Informationselektronikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.459,57 EUR
Jährliches Bruttogehalt 29.514,87 EUR

Alle Details

Verdienen Sie als Informationselektroniker genug?

GEHALTSCHECK

Informationselektroniker - Die wichtigsten Fakten

  • Wenn man als Informationselektroniker arbeitet, gehört es zu den Hauptaufgaben, den Überblick über die gesamte Technik zu haben. Moderne Geräte und Systeme müssen überwacht, repariert und installiert werden und bei Bedarf muss der Informationselektroniker in der Lage sein, dem Kunden die Geräte zu erklären.
  • Aber auch die Planung von informations- bzw. kommunikationstechnischen Systemen und der Installation von Geräten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik gehören zu dem Aufgabengebiet eines Informationselektronikers.
  • Zu den üblichen Aufgaben im Rahmen des Kundenservices zählen die Wartung und Reparatur von DVD- und CD-Playern, TV-Geräten, Satellit- und Telekommunikationsanlagen, Monitoren, Computern sowie Digitalkameras.
  • Darüber hinaus richten Informationselektroniker auf Kundenwunsch auch Netzwerke, Programme und weiteres Zubehör ein und passen Hard- und Software an die Bedürfnisse der Kunden an. Abschließend weisen sie die Kunden in die Benutzung der neuen Systeme ein und stehen auch später mit Rat und Tat zur Seite.

Die Ausbildung als Informationselektroniker und das Gehalt

Rechtlich ist zwar kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, dennoch werden bevorzugt Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt, d.h. mit Realschulabschluss.

Sehr gerne werden auch Abiturienten angenommen, da die Ausbildung vergleichsweise hohe Anforderung an die Auszubildenden stellt. Die Ausbildungszeit zum Informationselektroniker beträgt dreieinhalb Jahre und wird wie folgt vergütet:

  • 1. Ausbildungsjahr: 520 - 630 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 570 - 680 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 620 - 800 Euro
  • 4. Ausbildungsjahr: 668 - 880 Euro

Um seine Ausbildung erfolgreich abschließen zu können, muss der angehende Informationselektroniker Lernbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt, Geschicklichkeit, technisches Verständnis sowie Service- und Kundenorientiertheit als persönliche Voraussetzungen mitbringen.

Die Ausbildung zum Informationselektroniker ist vergleichsweise jung. Im Jahre 1999 entstand diese Berufsausbildung aus der Zusammenlegung der Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker sowie zum Büroinformationselektroniker und dessen Vorläufer Büromaschinenmechaniker.

  • Wer Informationselektroniker werden will, muss sich vor Beginn der Ausbildung zwischen zwei Schwerpunkten entscheiden. Zur Wahl stehen die Ausbildung zum Informationselektroniker mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik oder Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik.

Informationen zur Ausbildung

Um sich in Zukunft Informationselektroniker nennen zu können, muss man zuerst einmal die entsprechende Berufsausbildung  absolvieren. Um zu dieser überhaupt zugelassen zu werden, braucht ein Bewerber mindestens mittlere Reife, ein Abitur wäre jedoch besser.

Die Ausbildung geht über einen Zeitraum von 4 Jahren und wird mit einem eigenen Gehalt für den Lehrling bezahlt. Dies liegt an der dualen Natur dieser Ausbildung, denn der Auszubildende arbeitet während der Lehrzeit praktisch in einem Betrieb und besucht gleichzeitig auch noch die Berufsschule.

Wichtige Fakten zur Informationselektroniker - Ausbildung:
  • Laufzeit: 4 Jahre
  • Dual (Berufsschule + Lehrbetrieb)
  • Gehalt: von 520 bis zu 880 Euro
  • Voraussetzung: mindestens mittlere Reife, idealerweise Abitur

Das Einstiegsgehalt

Sobald die Ausbildung erfolgreich absolviert wurde, kann der ehemalige Auszubildende sich einen vollwertigen Arbeitsplatz suchen und das erste richtige Gehalt verdienen.

Das Einstiegsgehalt stellt einen gewaltigen Sprung zum letzten Gehalt als Lehrling dar, immerhin kann man als Informationselektroniker von einem Gehalt ausgehen, welches ca. 1.700 Euro bis zu 2.300 Euro betragen sollte.

Dieses Einkommen erhöht sich mit zunehmender Erfahrung, daher liegt der durchschnittliche Lohn für dieses Berufsfeld bei 2.000 Euro bis 3.000 Euro.

Verschiedene Arbeitsgebiete

Je nachdem, welche Aufgaben man als Informationselektroniker übernimmt, gestaltet sich auch das Gehalt. Wer für die Wartung und Reparatur technischer Geräte zuständig ist, kann sich in der Regel über ein höheres Gehalt freuen, als derjenige, der sich im Bereich Verkauf etabliert.

  • Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1700 und 2300 Euro.

Im Verkauf fällt das Einstiegsgehalt mit durchschnittlich 1.700 Euro um 300 Euro geringer aus, als bei dem Kollegen, der im technischen Bereich tätig ist. Man kann also als Informationselektroniker zwischen Beschäftigungsarten wählen und dementsprechend auch etwas Einfluss auf die Höhe des eigenen monatlichen Gehalts nehmen.

Mögliche Beschäftigungsorte für Informationselektroniker in der Übersicht:
  • Einzelhandel
  • Softwarehäuser
  • Unternehmen des Informationstechnikerhandwerks
  • Rundfunkveranstalter
  • Hersteller von Bürosysteme

Ein besseres Gehalt durch Fortbildung

Eine Weiterbildung macht sich immer bezahlt. Als Informationselektroniker verdient man zwischen 1.700 und 3.000 Euro. Elektroniker für Betriebstechnik kommen auf 1.600 bis 3.200 Euro monatlich und Systemelektroniker auf 1.600 bis 3.000 Euro.

Die besten Verdienstmöglichkeiten hat man als Meister oder Techniker mit einem Gehalt von 3.000 Euro und mehr. Für die Weiterbildung zum Meister gibt es nicht mehr wie früher die Vorgabe, eine bestimmte Anzahl von Jahren als Geselle nachweisen zu müssen. Dies ist nur noch dann notwendig, wenn die Gesellenprüfung in einem anderem, fachfremden, Beruf, zum Beispiel Dachdecker, abgelegt worden ist.

Verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten im Überblick

Die Fortbildung

Mit solch einer Weiterbildung kann man den eigenen Kompetenzbereich etwas erweitern und sich beispielsweise spezialisieren. Auch wäre es denkbar sich über Neuheiten in Bereich der Technik und Elektronik informieren zu lassen. So bleibt man auch noch lange nach der Ausbildung auf dem Laufenden.

Die Weiterbildung zum Techniker

Der Techniker ist nicht nur in seinem Arbeitsgebiet besser geschult, er kann zusätzlich auch andere Mitarbeiter anleiten. Dies ist manchmal notwendig, denn ein Techniker kann in einigen Unternehmen und Betrieben bereits als eine Führungsperson fungieren. Zusätzlich verlagert sich der Arbeitsbereich eher in den organisatorischen Bereich, was gerade mit zunehmenden Alter durchaus angenehme Seiten hat, da diese Tätigkeit körperlich weniger belastend ist.

Die Meisterschulung

Diese Weiterbildung ermöglicht es einem Informationselektroniker, seinen eigenen Betrieb zu führen und auch eigene Lehrlinge auszubilden. Wenn man eine Selbstständigkeit für sich in Betracht zieht, ist dies in jedem Fall eine sinnvolle Überlegung. Denn die Meisterschulung bereitet auch auf Aufgaben aus Bereichen wie Organisation, Mitarbeiterführung und Verwaltung vor.

Das Studium

Wenn man als Informationselektroniker einen deutlichen Karriereschritt machen möchte, dann kommt man um ein Studium eigentlich nicht herum. Denn mit einem Studium als Ingenieur in Bereichen wie Elektrotechnik, Gebäude- und Energietechnik oder Informatik stehen viele Wege offen.

Außerdem kann man mit solch einem Studienabschluss quasi davon ausgehen, eine leitende Position und ein gutes Gehalt in Anspruch nehmen zu können. Außerdem ist man als Experte auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und muss sich auch weniger Sorgen machen, einen gut bezahlten Job zu finden.

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:
Informationselektroniker/inMeister/in Informationselektronik
Jahresgehalt: 20.400 EuroJahresgehalt: 36.000 Euro

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Das könnte Sie auch interessieren