Gehalt Schlosser

Brutto Gehalt als Schlosser

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Schlosser/ Schlosserin 2.678,09€ 32.137,11€

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GEHALTSCHECK

Schlosser - Die wichtigsten Fakten

  • Als Schlosser kann man in unterschiedlichen Betrieben und Abteilungen arbeiten.
  • Der Beruf ist oftmals, je nach Aufgabengebiet, in verschiedene Berufszweige unterteilt.
  • So sind Schlosser sowohl im Handwerk als auch in der Industrie tätig.

Das Gehalt als Schlosser im Überblick

Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb und Ausbildungsstandort natürlich variieren, so dass die hier genannten Werte nur zur ersten Orientierung dienen.

Bezogen auf den bundesweiten Durchschnitt kann der Azubi in der Ausbildung von folgendem Einkommen ausgehen:

  • 350 Euro bis 510 Euro brutto im Monat im 1. Lehrjahr
  • 420 Euro bis 550 Euro brutto im Monat im 2. Lehrjahr
  • 470 Euro bis 630 Euro brutto im Monat im 3. Lehrjahr
  • 520 Euro bis 690 Euro brutto im Monat im 4. Lehrjahr

Das Gehalt des Schlossers hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, generell gehört es jedoch zu den Verdiensten, die im niedrigen Bereich angesiedelt sind. So verdienen rund 25 Prozent aller Schlosser weniger als 1.800 Euro monatlich.

Nach der Ausbildung erhält der Schlosser ein Einstiegsgehalt, das im Bereich zwischen 1.800 und 2.200 Euro liegt. Es besteht jedoch die Möglichkeit mit wachsender Berufserfahrung ein höheres Gehalt zu erzielen, da auch die Verantwortung im Beruf mitwächst. Wenn der Schlosser gute Arbeit leistet, kann er sogar bis zu 4.200 Euro pro Monat verdienen.

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:
Metallbauer Fachrichtung KonstruktionstechnikIndustriemechaniker
Jahresgehalt: 26.400 EuroJahresgehalt: 37.200 Euro

Die Ausbildung zum Schlosser

Den Schlosser und die damit einhergehende Ausbildung zu diesem Beruf gibt es nicht mehr in der althergebrachten Form, da er inzwischen an die Anforderungen der heutigen technisierten Arbeitswelt angepasst wurde. Damit änderten sich natürlich auch entsprechend die Ausbildungsinhalte je nach Schwerpunkt.

Im Beruf als Schlosser geht es heutzutage also nicht nur mehr ausschließlich um Schlösser, sondern es werden alle Sparten der Metallbearbeitung und des Metallbaus damit abgedeckt.

  • Die Ausbildung dauert im Regelfall 3,5 Jahre und findet zum einen Teil im jeweiligen Ausbildungsbetrieb statt und zum anderen Teil in der für diesen Beruf zugeordneten Berufsschule.
Bereits in der Lehre wird nach verschiedenen Schwerpunkten unterteilt:
  • Metallgestaltung
  • Konstruktionstechnik
  • Nutzfahrzeugbau

Handwerkliches Interesse sollte der Bewerber um eine Ausbildung zum Schlosser auf jeden Fall mitbringen, denn während der Lehre wird geschraubt, gelötet und geschweißt.

Ein gewisses Maß an handwerklicher Begabung wird in den meisten Fällen auch bereits grundlegend erwartet.

Wie viele andere Berufe wurde auch der Beruf des Schlossers und damit auch seine Spezialisierungen an die Bedingungen und Anforderungen der modernen Arbeitswelt angepasst. Damit gingen auch Veränderungen bzw. Reformierungen der Arbeitsinhalte in den jeweiligen Berufen einher, was auch eine Veränderung der Berufsbezeichungen mit sich brachte.

Die reformierten Berufsbezeichnungen lauten heute:
Berufsbezeichnung altBerufsbezeichnung neu
Handwerk
BauschlosserMetallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik
Kfz-SchlosserKarosseriebauer Fachrichtung Nutzfahrzeuge
KunstschlosserMetallbauer Fachrichtung Metallgestaltung
Industrie
Maschinen- und BetriebsschlosserIndustriemechaniker
Bauschlosser, StahlbauerKonstruktionsmechaniker

Weiterbildungsmöglichkeiten als Schlosser

Nicht nur gute Arbeit, sondern auch Weiterbildungen tragen zu einem höheren Verdienst bei. Möchte ein Schlosser sich einer Weiterbildung unterziehen, so hat er diverse Möglichkeiten hierzu.

Folgende Optionen bieten sich an:

  • Weiterbildung zum Betriebswirt absolvieren
  • Fortbildung zum Techniker ableisten
  • Aufbaulehrgänge besuchen
  • Der Erwerb des Meistertitels

Schlosser - Weiterbildungen im Detail

Der Personenkreis der Schlosser, der es nicht nur handwerklich sondern ebenfalls kaufmännisch und betriebswirtschaftlich liebt, der sollte sich am ehesten einer Weiterbildung zum Betriebswirt widmen. Durch den erweiterten Kompetenzbereich, steigen natürlich auch die Chancen im Hinblick auf die weitere Karriere.

Den Titel des Technikers zu erzielen, ist auch ein sehr häufiges Ziel einer Fortbildung als Schlosser. Nach einer zeitlichen Investition von nur zwei bis vier Jahren, erhöhen sich mit diesem Abschluss die Karrierechancen um ein Vielfaches.

Aufbaulehrgänge zu besuchen um sich auf den aktuellen Stand der Entwicklung in seinem Beruf zu halten, sollte eigentlich ein selbstverständliches „Muss“ sein. Egal ob man diese Form der Weiterbildung betriebsintern oder auch extern in Anspruch nimmt. Man sollte regelmäßig daran teilhaben.

Der Meistertitel ist auch heutzutage nach wie vor die beliebteste Fortbildung in diesem Beruf. Damit erwirbt man sich sozusagen zwei Lizenzen in einer. Zum einen darf man sich damit selbstständig machen und sich eine eigene kleine Existenz aufbauen und zum anderen erhält man dadurch zeitgleich auch die offizielle Erlaubnis selbst Lehrlinge ausbilden zu dürfen.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Schlosser

Als Schlosser im Handwerk kann man als Bauschlosser im Baugewerbe, als Kunstschlosser in der Metallgestaltung – oftmals damit auch im Baugewerbe – oder als Kfz-Schlosser arbeiten.

Als Schlosser in der Industrie hat man noch mehr Tätigkeitsfelder zur Auswahl:

  • Blechschlosser
  • Stahlbauschlosser
  • Rohrschlosser
  • Maschinenschlosser
  • Betriebsschlosser

Die Berufsbezeichnungen haben sich heutzutage allerdings geändert, da die Berufsinhalte dem technischen Fortschritt angepasst wurden und sich somit auch die Tätigkeitsschwerpunkte verändert haben.

Das Gehalt hängt von der Berufserfahrung, aber auch von der Größe des Unternehmens, in dem ein Schlosser arbeitet, ab. Je mehr Mitarbeiter beschäftigt werden, desto höher fällt auch das Gehalt aus. Männer verdienen etwa 15 Prozent mehr als Frauen.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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