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Brutto Gehalt als Systemanalytiker

Beruf Systemanalytiker/ Systemanalytikerin
Monatliches Bruttogehalt 4.380,29 EUR
Jährliches Bruttogehalt 52.563,44 EUR

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Verdienen Sie als Systemanalytiker genug?

GEHALTSCHECK

Systemanalytiker - Die wichtigsten Fakten

  • Als Systemanalytiker ist man gerade in großen Unternehmen oder auch Software-Schmieden sehr gefragt.
  • Zu den tagtäglichen Aufgaben gehören die Programmierung, Analyse, Auswertung und Optimierung von Software.
  • Ein spannender Beruf mit vielen Herausforderungen, gerade für Menschen mit Interesse an Informatik. Synonym wird der Systemanalytiker auch als Prozessanalytiker bezeichnet.

Das Gehalt des Systemanalytikers im Überblick

Als Systemanalytiker liegt der Verdienst während der dualen Berufsausbildung zwischen 695 Euro und 888 Euro. Dabei hängt das Einkommen von diversen Faktoren ab, dazu zählt neben dem aktuellen Lehrjahr auch die Region des Arbeitgebers.

Systemanalytiker - Lohn für Auszubildende nach Lehrjahren
  • 1. Lehrjahr: 695 - 755 Euro
  • 2. Lehrjahr: 755 - 812 Euro
  • 3. Lehrjahr: 830 - 888 Euro
  • Man sich auch durch ein Studium für den Beruf qualifizieren. Hier erhält man allerdings kein Gehalt, sondern muss auf andere Finanzierungsmöglichkeiten zurückgreifen.

Zu Beginn des Berufslebens verdient ein Systemanalytiker ungefähr 2.000 Euro bis 2.300 Euro. Natürlich steigert sich das Gehalt im Laufe der Arbeitszeit mit gewonnener Erfahrung und Kompetenz.

  • Das durchschnittliche Gehalt liegt in aller Regel bei 4.000 Euro bis 4.500 Euro. Jedoch sind auch weitaus bessere Verdienste möglich, die Spitzengehälter betragen in diesem Gebiet um die 6.500 Euro und können bis zu 7.000 Euro erreichen.
Hier finden Sie eine Übersicht der Jahresgehälter (brutto) für Systemanalytiker ohne und mit Weiterbildung:
SystemanalytikerIT-ProfessionalDipl. Informatiker (FH)
ca. 54.000 Euroca. 60.000 Euroca. 70.000 Euro

Die Ausbildung zum Systemanalytiker

Mittlerweile gibt es kaum noch einen Prozess innerhalb der Wirtschaft oder Industrie, der nichts mehr mit einem Computer zu tun hat.
Die digitalen Medien und deren Methoden zur Verarbeitung sind enorm wichtig und werden auch stark genutzt. Doch ohne geschultes IT-Personal wie dem Systemanalytiker würden Prozesse nicht optimal entwickelt und umgesetzt werden, dazu braucht es eine besondere Ausbildung.

Für diesen Job gibt es mehrere Einstiegsmöglichkeiten, von denen beide jeweils ihre eigenen Vorteile haben.

Folgende Alternativen stehen zur Auswahl:

  • Studium der IT und danach direkter Einstieg
  • Ausbildung zum Fachinformatiker und anschließend weiterbilden

Es gibt generell keinen Königsweg und auch nicht DIE Ausbildung. Man muss sich genau überlegen, auf welche Art und Weise man die Weiterbildung absolvieren möchte, immerhin nimmt diese viel Zeit und Aufwand in Anspruch.

Wenn man sich die passende Weiterbildung sucht, um sich für einen Job als Systemanalytiker zu qualifizieren, muss man wissen, welche Fortbildung notwendig ist. Dies kommt stark auf den eigenen Berufsabschluss an, so kann ein Fachinformatiker bereits mit wenigen Fortbildungen fit für diesen Beruf sein. Als IT-Assistent wird es dagegen schwieriger, vielleicht wäre auch eine weitere Ausbildung als Fachinformatiker anzuraten.

Ein Studium der Informatik bietet sich dann als Weiterbildung an, wenn man entweder noch keine Ausbildung oder eine weniger qualifizierende Ausbildung absolviert hat. Solch ein Studium kann zwischen drei und fünf Jahren andauern, ganz nach gewünschtem Abschluss. In dieser Zeit sieht es für den angehenden Systemanalytiker finanziell klamm aus, da Studenten kein Ausbildungsgehalt beziehen. In diesem Fall kann Bafög weiterhelfen oder aber auch die Aufnahme von einem Nebenjob.

Eine ausgelernte IT-Kraft braucht vielleicht länger um als Systemanalytiker arbeiten zu können, aber dafür verdient diese dann während der gesamten Zeit über schon ein recht anständiges Gehalt.

Innerhalb der IT macht es meistens wenig Unterschied, auf welche Art und Weise man sich für einen Job qualifiziert. Hin und wieder kann es aber durchaus sein, dass ein Masterabsolvent als kompetenter angesehen wird. Genauso oft passiert es allerdings, dass Arbeitgeber Fachkräfte mit enormer praktischer Erfahrung gegenüber reinen Theoretikern von der Universität bevorzugen.

Die Art der gewählten Ausbildung sollte also in jedem Fall gut bedacht und vielleicht mit Blick auf den eigenen Lebensentwurf ausgewählt werden. Denn während ein Student zwar schneller zur gewünschten Position kommt, verdient er in dieser Zeit kein Einkommen. Der Weg über die reguläre Ausbildung dauert zwar länger, dafür muss sich der Auszubildenden keine Gedanken über die eigenen Lebenskosten machen.

Da regulären Studenten keinerlei Lohn bezahlt wird, müssen diese auf andere Finanzierungsmöglichkeiten zurückgreifen.

Oftmals geschieht dies in Form von BAföG oder aber auch durch einen Nebenjob. Studenten im IT-Bereich haben darüber hinaus aber auch die Möglichkeit Werkpraktika zu absolvieren.

Bei einem Praktikum könen die Studenten Erfahrung sammeln, Beziehungen für das spätere Berufsleben knüpfen und verdienen meist ein attraktives Gehalt. Diese Praktika sind im Grunde jedem Studenten zu empfehlen, um neben theoretischem Wissen auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Damit kann man in einem zukünftigen Einstellungsgespräch immer punkten.

Der Systemanalytiker hat kein spezifisches Aufgabenfeld wie der Maurer oder die Rechtsfachangestellte. Wie in vielen Jobs der IT sind hier Aufgaben und Grenzen fließend. Gerade von Unternehmen zu Unternehmen können die einzelnen Aufgaben stark voneinander abweichen oder aufgrund der verwendeten Software variieren.

Als Hauptaufgaben eines Systemanalytikers können die Entwicklung und Konzipierung von geschäftlichen Abläufen und Prozessen sowie deren Analyse und Auswertung zählen. Schließlich gehören die Anpassung und Modifizierung von IT-Systemen an die Resultate der Analyse- und Auswertungsarbeiten zu den wichtigsten Arbeitsaufgaben.

Oftmals besetzen Systemanalytiker Schlüsselpositionen in einem Unternehmen und arbeiten mehreren Stellen zu.

Hier gibt es eine große Auswahl. So können sie sich auf bestimmte betriebliche Bereiche spezialisieren, auf Beratung, Projektbetreuung, Datenschutz, Vertrieb oder IT-Sicherheit.

Beispiele für Spezialisierungen:

Welche Weiterbildungen gibt es für Systemanalytiker?

Um sich nicht nur fachlich weiterzubilden, sondern auch die eigenen Führungskompetenzen zu erweitern und zu ergänzen können Systemanalytiker sogenannte Anpassungsweiterbildungen machen.

Außerdem sind auch Aufstiegsweiterbildungen eine gute Chance, seine Karriere voranzutreiben, zum Beispiel zum IT-Projektleiter oder zum IT-Professional. Denkbar ist auch ein Studium im Bereich der Informatik an der Universität oder der Fachhochschule (FH).

Möglich ist auch, sich selbstständig zu machen, indem man sein eigenes Handelsgeschäft im Bereich der EDV oder ein Büro für IT-Beratung eröffnet.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Systemanalytiker

Das Einkommen wird von folgenden Faktoren beeinflusst:

Für einen Systemanalytiker gibt es mehrere Möglichkeiten das eigene Gehalt zu verbessern. Ein bewährtes Mittel ist, wie in vielen anderen Berufen auch, die Steigerung der eigenen Kompetenz. Hierbei könnten Fortbildungen absolviert, Zertifikate erlangt und neue Techniken erlernt werden.

Auch die Übernahme einer Führungsposition, einer sogenannten 'Lead Position', stockt das Einkommen ein gutes Stück auf. Doch eine Führungsposition bringt nicht nur ein höheres Einkommen, es warten ebenfalls Verantwortung und jede Menge Herausforderungen.

Zusätzlich ist der Wechsel des Arbeitgebers einer der Wege zu einem besseren Gehalt. Da es gerade in der IT-Branche üblich ist über das Gehalt zu verhandeln, kann ein erfahrener Systemanalytiker bei einer Neuanstellung einen recht attraktiven Verdienst aushandeln.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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