Gehalt Telefonistin

Brutto Gehalt als Telefonistin

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Telefonist/ Telefonistin 1.718,68€ 20.624,21€

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GEHALTSCHECK

Telefonistin - Die wichtigsten Fakten

  • Telefonistin ist ein altehrwürdiger Beruf, der heute jedoch nicht mehr im Telefonamt ausgeübt wird, sondern meist im Büro als zentrale Vermittlungsstelle oder in einem Call Center.
  • Entweder ist die Telefonistin für die Weiterleitung der Gespräche an die betreffende Stelle zuständig oder sie führt selbständig Verkaufsgespräche, berät die Kunden oder vereinbart Termine.
  • Oft ist die Telefonistin auch für den Empfang zuständig und erledigt einfache Aufgaben wie die Postzuteilung.

Das Gehalt der Telefonistin im Überblick

Bereits während der Lehrphase erhält die spätere Telefonistin ein Gehalt. Dieses nennt sich Ausbildungsvergütung und wird einmal im Monat ausbezahlt. Die Höhe kann je nach Betrieb selbstverständlich etwas von den hier angegebenen Werten abweichen. Bezogen auf den Durchschnitt kann man allerdings von folgenden Einkünften während der Ausbildung ausgehen:

  • 700 Euro bis 780 Euro brutto im Monat im 1. Lehrjahr
  • 800 Euro bis 850 Euro brutto im Monat im 2. Lehrjahr
  • 860 Euro bis 900 Euro brutto im Monat im 3. Lehrjahr

Nach erfolgreich abgeschlossener Lehre beläuft sich das erste richtige Gehalt im Schnitt sodann auf:

  • 1500 Euro bis 1700 Euro brutto im Monat
Das Gehalt variiert stark und ist abhängig von
  • der Branche
  • der Größe des Unternehmens und
  • den geforderten Zugangsvoraussetzungen
  • den geforderten Zusatzqualifikationen, wie etwa Fremdsprachenkenntnisse.

Auch gibt es größere regionale Unterschiede. Auf ein Gehalt von über 1700 Euro brutto kommt die Telefonistin bei entsprechender Berufserfahrung.

Hier finden Sie eine Gehaltsübersicht (brutto/Jahr) als Telefonistin mit und ohne Fachkenntnisse:
ungelernte TelefonistinTelefonistin mit kaufm. VorbildungCallenter-Agentin InboundCallcenter-Outbound
ca. 13.000 Euroca. 22.0000 Euroca. 21.000 Euroca. 30.000 Euro

Die Ausbildung zur Telefonistin

Die Telefonistin arbeitet natürlich vorwiegend am Telefon, im Zeitalter der multimedialen Entwicklungen allerdings mittlerweile auch an computerunterstützten Telefonanlagen und in der Chat- und Onlineberatung. Darum wird der Beruf heutzutage auch häufig schon Kauffrau für Dialogmarketing genannt.

Die Ausbildung erstreckt sich über den Zeitraum von drei Jahren und findet im sogenannten dualen System statt. Das bedeutet, dass ein Teil der Lehre im jeweiligen Ausbildungsbetrieb stattfindet und der andere dazugehörige Teil in der Berufsschule. Damit soll gewährleistet werden, dass die angehende Telefonistin sowohl in der Theorie als auch in der Praxis alle Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernt um im späteren Beruf qualifiziert arbeiten zu können.

Persönliche Zugangsvoraussetzung für diesen Beruf sind neben einer freundlichen und sympathischen Stimme, gute Ausdrucksweise, Hilfsbereitschaft und Wortgewandheit.
Außerdem sollte man immer souverän und freundlich bleiben, selbst wenn man einmal an einen schwierigen Kunden geraten sollte und immer geduldig sein.

Über folgende Grundfähigkeiten und Interessen sollte die angehende Telefonistin bestenfalls schon im Vorfeld verfügen:

  • Interesse an der Deutschen Sprache (ggf. auch Fremdsprachen)
  • Sprachliche Gewandtheit
  • Spaß am Beraten
  • Begeisterung für Marketing
Als Telefonistin oder Telefonist kann man
  • bei Verbänden
  • bei Interessenvertretungen
  • bei Organisationen
  • in Wirtschaftsunternehmen jeder Branche
  • oder in der öffentlichen Verwaltung

arbeiten.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Telefonistin ist kein Job, der besonders gut geeignet ist, um die Karriereleiter hinauf zu klettern. Meist bleibt nur die Möglichkeit, sich selbstständig weiterzubilden, um eine besser bezahlte Stelle zu erhalten.

Wer allerdings bereits eine kaufmännische Ausbildung hat, der kann sich auf dieser Grundlage sehr gut im kaufmännischen Bereich weiterbilden. Wer diese noch nicht hat, dem steht natürlich frei, sich beispielsweise über die Ausbildung zur Bürokauffrau entsprechend weiterzubilden und damit eventuell einen großen Sprung auf der Karriereleiter machen.

Die Varianten der Weiterbildung die am häufigsten vollzogen werden sind folgende:

  • Weiterbildung zur Fachkauffrau
  • Lehrgang zur Betriebswirtin
  • Ein Aufbaustudium absolvieren

Telefonistin - Weiterbildungen im Überblick

Die Weiterbildung zur Fachkauffrau wird in verschiedenen Versionen und Schwerpunkten angeboten. Zum Beispiel in der Fachrichtung Wirtschaft, Einkauf oder Marketing. Sie ist vom Inhalt auch sehr vertriebsbezogen. Nach einer Fortbildung in diesem Bereich stehen der Telefonistin in aller Regel auch Türen in andere und höhere Positionen im jeweiligen Unternehmen offen.

Auch ein Lehrgang zur Betriebswirtin wird von einer Telefonistin gerne als Weiterbildung in Erwägung gezogen. Hier geht es mehr in den kaufmännischen Bereich und in die Themen Rechnungswesen und Marketing. Mit einem abgeschlossenen Lehrgang verschafft man sich einen weiteren Kompetenzbereich und dadurch steigen auch die Chancen auf einen Karrieresprung deutlich an.

Manch einer entscheidet sich sogar dazu, noch ein Studium als Fortbildung ins Auge zu fassen. Auch hier eignen sich besonders Studiengänge aus dem Bereich Vertriebswirtschaft oder Marketing. Natürlich bieten sich mit einem abgeschlossenem Studium zumeist bisher ungeahnte Jobchancen mit ganz neuen Schwerpunkten an.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Telefonistin

In Call Center ist es oft üblich, ein niedriges Grundgehalt anzusetzen, dafür gibt es Prämien für erfolgreiche Kaufabschlüsse oder bearbeitete Fälle, etwa bei der Störungsannahme.

Allerdings sind die Jobs in einem Call Center teilweise freiberuflich. Daher erhält der Mitarbeiter weder Urlaubs- noch Krankengeld.

Als Callcenter-Agentin gibt es zwei verschiedene Beschäftigungsfelder, die ebenfalls Einfluss auf die Höhe des Gehalts nehmen: Inbound oder Outbound. Im Inbound betreut man eingehende Anrufe von Kunden, im Outbound ist man selbst der aktive Part, der an Kunden oder potentielle Kunden durch einen Telefonanruf herantritt. Das Gehalt dieser beiden Tätigkeiten kann sich bis zu 1.000 Euro unterscheiden.

Viele Arbeitgeber erwarten inzwischen eine kaufmännische Ausbildung, da die Telefonistin mit Kunden und Geschäftspartnern Kontakt und somit das Unternehmen nach außen repräsentiert. Dementsprechend unterschiedlich kann das Gehalt variieren, je nach Einstellungsvoraussetzung.

  • Je nach Arbeitsstelle gibt es manchmal aber nur eine kurze Einschulung oder der Telefonist erlernt in einem Workshop alles Erforderliche. Dementsprechend ist für eine ungelernte Kraft das Gehalt mit 1100 bis 1300 Euro brutto nicht allzu hoch.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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