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Schon fast so lange, wie in Deutschland KFZ für jedermann erschwinglich sind, erfreuen sich auch die Wohnmobile besonderer Popularität.

Damit kann man nach Herzenslust reisen, die Welt erkunden und unabhängig von Hotelpreisen und Reiseplänen entscheiden, wo man wie lange verweilen möchte.

Wie für quasi jedes motorisierte Gefährt wird aber auch eine KFZ Steuer für Wohnmobile in Deutschland fällig.

Wie kann man die KFZ Steuer für  Wohnmobile richtig ermitteln?

Was muss man nun also berappen, wenn man über ein dieser Definition entsprechendes Gefährt verfügt, das man auf deutschen Straßen betreiben möchte? Dafür existiert ein eigener Steuertarif, der sich nach dem zulässigen Gesamtgewicht sowie der Schadstoffklasse richtet.

Beispielsweise fallen für ein Fahrzeug der besten Schadstoffklasse 16 Euro pro 200kg Gewicht an, allerdings nur bis zu einem Gewicht von zwei Tonnen. Darüber hinaus kosten alle weiteren 200kg zehn Euro pro Jahr.

Im Höchstfall bezahlt man allerdings die Obergrenze von 800 Euro an Kfz Steuer.

Für die weiteren Schadstoffklassen ändern sich die Tarife wie folgt:

Schadstoffklasse 2 oder 3Preis pro 200kg zul. GG
bis 2000kg24 Euro
über 2000kg10 Euro
Schadstoffklasse 1 oder keinePreis pro 200kg zul. GG
bis 2000kg40 Euro
2000-5000kg10 Euro
5000-12000kg15 Euro
über 12000kg25 Euro

In jedem Falle bewegt sich die KFZ Steuer für ein Wohnmobil in erschwinglichem Rahmen. Vor allem in Relation zu dem Spaß, den es bereitet, mit einem Wohnwagen völlig unabhängig auf Reisen in die entlegensten Ecken seiner Zielregion fahren zu können.

Was ist überhaupt ein 'Wohnmobil' im rechtlichen Sinne?

Seit 2006 ist genau definiert, welche Fahrzeuge als Wohnmobil gelten. Die Definition ist so klar wie simpel: Kann man darin wohnen, ist es ein solches.

Besitzt es Schlafplätze, einen Tisch oder eine Sitzgelegenheit, eine Kücheneinrichtung und einen Schrank, dann wird dafür die entsprechende KFZ Steuer fällig.

All diese Einrichtungselemente müssen - bis auf den Tisch - fest eingebaut sein und nur mithilfe von Werkzeug zu entfernen sein. Bis Dezember 2006 war eine solch klare Definition nicht existent.

  • Sogenannte unechte Wohnmobile, die die Definition nicht erfüllen, werden als normale Kraftfahrzeuge besteuert. Das gilt auch für PKW, deren Bauart wohnmobilähnlich ist.

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