Ehegattensplitting Tabelle

Wer heiratet, wird vom Finanzamt in aller Regel automatisch in die gemeinsame Veranlagung mit dem Partner einsortiert.

Dadurch kann man vom Ehegattensplitting bei der Einkommensteuer profitieren. Hierfür gelten allerdings unterschiedliche Tarife.

Um im Detail zu wissen, welchen Vorteil man genau bekommt, muss man die zugehörige Tabelle zu Recherchezwecken heranziehen.

Welche Tarife kennt die Ehegattensplitting Tabelle?

Die Tabelle für das Ehegattensplitting ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Steuerjahr
  • Höhe des gemeinsam zu versteuernden Einkommens
  • Steuerbelastung

Eine Steuerbelastung greift dabei erst ab 15.000 Euro zu versteuerndem Einkommen. Für das Jahr 2014 beträgt die Steuerbelastung beispielsweise 512 Euro.

Die höchste Steuerstufe liegt bei einem zu versteuerndem Einkommen von 150.000 Euro (und mehr).

Das Bundesfinanzministerium stellt online die Ehegattensplitting Tabelle mit allen Stufen als PDF-Datei zur Verfügung.

Sie kann unter bmf-steuerrechner.de/uebersicht_ekst/tarifhist_estbel_st.pdf abgerufen werden, um im Detail den eigenen Fall zu recherchieren.

Welche Berechnung liegt der Ehegattensplitting Tabelle zugrunde?

Das Ehegattensplitting wird durch einen Dreisatz berechnet: Im ersten Schritt werden die beiden Einkommen der Partner addiert.

Das Ergebnis wird im zweiten Schritt halbiert. Der hierfür geltende Einkommensteuertarif muss nun ermittelt werden.

Er ist anschließend im dritten und letzten Schritt zu verdoppeln.

Das Ergebnis ist die zu zahlende Steuerbelastung für beide Partner zusammen.

An diesen Erläuterungen wird erkennbar, wann sich das Splitting besonders vorteilhaft auswirkt, nämlich immer dann, wenn ein Partner deutlich mehr als der andere verdient und deshalb die Steuerklassen 3 und 5 gewählt wurden.

Ein genauer Blick auf die Tabelle zeigt zudem auch, dass sich das Splitting so gut wie niemals negativ auswirkt.

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