Steuerklasse für Rentner

Rentner genießen das Leben

Lohnsteuerklasse für Rentner

Viele Rentner glauben irrtümlicherweise, dass das Thema Steuern für sie erledigt sei. Erst dann, wenn sie vom Finanzamt Post bekommen, in welcher sie aufgefordert werden, ihre Steuererklärung abzugeben, werden sie eines Besseren belehrt.

Aus diesem Grunde sollten sich alle Rentner rechtzeitig mit dieser Thematik auseinandersetzen und nicht nur dann, wenn sie die Aufnahme einer Nebentätigkeit planen, genau informieren, welche Steuerklasse für Rentner in ihrem konkreten Falle infrage käme.

Steuerklasse für Rentner – Alleinstehende

Unabhängig davon, ob ein alleinstehender Rentner ledig, geschieden oder verwitwet ist, wird er in den allermeisten Fällen in die Steuerklasse 1 eingeordnet.

Eine Ausnahme bestünde lediglich dann, wenn der Ehepartner erst kürzlich verstorben ist und seit seinem Tod weniger als zwei Jahre vergangen sind. In diesem Falle wäre die Steuerklasse 3 die gültige Steuerklasse für Rentner.

Grundsätzlich sollte jeder Rentner wissen, dass nicht nur Arbeitseinkommen, sondern auch die Rente steuerpflichtig ist. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Rente so hoch ist, dass sie den gesetzlich festgelegten Freibetrag überschreitet.

Nimmt ein Rentner einen Nebenjob auf, sind die daraus erzielten Einkünfte immer dann steuerfrei, wenn
es sich um eine geringfügige Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst von bis zu 400 Euro pro Monat handelt.

Steuerklasse für Rentner – Verheirate

Auch für verheiratete Rentner gibt es keine gesonderten Steuerklassen. Ähnlich wie die meisten Arbeitnehmer, müssen sich auch die verheirateten Rentner auf eine der beiden Steuerklassenkombinationen 4 / 4 oder 3 / 5 festlegen.

Die Steuerklassenkombination 3 / 5 ist insbesondere dann als Steuerklasse für Rentner geeignet, wenn einer der beiden Ehepartner noch berufstätig ist und sehr gut verdient. Er könnte die Steuerklasse 3 nutzen, während der andere Ehepartner in die Steuerklasse 5 eingeordnet würde.

Je nachdem, welche Steuerklasse für Rentner letzten Endes gewählt wird, gelten dafür auch verschiedene Freibeträge. Diese Freibeträge unterscheiden sich jedoch bei einer Steuerklasse für Rentner grundsätzlich von den Freibeträgen, die für Arbeitnehmer gültig sind.

Steuerklasse für Rentner – Grundfreibeträge

In den Steuerklassen 1, 2 und 4 gelten für Rentner höhere Grundfreibeträge als bei den meisten Arbeitnehmern. Diese Sonderregelungen beziehen sich jedoch nur auf die Rente und keinesfalls auf eventuelle Arbeitseinkommen.

In der Steuerklasse 3 könnte der Grundfreibetrag noch einmal verdoppelt werden. Die Steuerklassen 5 und 6 verfügen über keinen Grundfreibetrag. Dies ist auch der Grund dafür, dass alle Personen, die in solch eine Steuerklasse für Rentner eingeordnet sind, relativ hohe Abzüge auf ihre monatlichen oder jährlichen Bruttoeinnahmen hinnehmen müssen.

Wer als Rentner einen oder mehrere Nebenjobs aufnehmen möchte, sollte nicht nur auf die passende Steuerklasse für Rentner achten, sondern auch die Tatsache berücksichtigen, dass die Nebeneinkünfte eventuell auf den laufenden Rentenbezug angerechnet werden.

Insbesondere bei einer Einstufung in die Steuerklasse 6 könnte es deshalb sehr oft passieren, dass sich eine Arbeitsaufnahme finanziell kaum lohnt. Hier sollte jeder Rentner die Vor- und Nachteile genau abwägen und erst dann eine Entscheidung treffen.

Rentenbesteuerung Rechner

Hat man nun das Rentenalter erreicht ist es besonders wichtig, sich genau zu informieren, wie viel Geld man monatlich zur Verfügung hat. Häufig muss gerade in diesem Bereich genau gerechnet werden und jeder Euro ist wichtig.

Mit dem Rentenbesteuerung Rechner erhält man eindeutige Ergebnisse

Rentenbesteuerung Rechner

Überraschung bei der Rentenbesteuerung

Wer als Rentner plant, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen um sein monatliches Einkommen ein wenig aufzubessern, sollte sich ein genaues Bild verschaffen, welche Besteuerung anfällt und wie hoch das Nebeneinkommen sein darf.

Der Rentenbesteuerung Rechner ist hier sehr hilfreich. Schließlich ist es unter Umständen überlebenswichtig zu erfahren, welche Summen von der Rente nach Abzug der Steuern zur Verfügung stehen und welche Beträge hinzuverdient werden können.

Liegen diese über der Minijob-Grenze von 400 oder 450 Euro kann es natürlich sein, dass sie in die Besteuerung der Rente mit hineingezogen werden und es ist eventuell gar nicht lohnenswert, die Beschäftigung in dem Umfang überhaupt auszuüben.

Wer vorher rechnet fährt am besten

So darf man also auch als Rentner keinesfalls die Augen verschließen, wenn es um das Steuerrecht geht. Inzwischen sind die Rentner schließlich ebenso davon betroffen wie die Personen, die noch im Berufsleben stehen. Es ist am besten, sich direkt bei Eintritt der Rente einen peinlich genauen Überblick zu verschaffen, denn so gibt es später keine bösen Überraschungen.

Finanzielle Nachteile vermeiden

Da es eben auch für Rentner diese vielen verschiedenen Vorschriften und Möglichkeiten gibt muss man sich mit diesen auseinandersetzen um keine finanziellen Nachteile zu erleiden. Schließlich möchte niemand von seiner hart erarbeiteten Rente etwas verschenken. Es sollte also jeder den Rentenbesteuerung Rechner nutzen um einen komplexen Überblick zu haben.

Auf diese Weise herrscht von Anfang Klarheit und es lohnt sich, sich rechtzeitig zu informieren – damit ist dann entsprechende Planungssicherheit gegeben. Den Rentenbesteuerung Rechner kann jeder kostenlos individuell für sich nutzen.

Steuerrechtliche Fragen klären und die Rente genießen

Ist der Weg durch den Steuerdschungel geschafft herrscht Klarheit über die finanzielle Lage. Dann kann entschieden werden, ob man einer Tätigkeit im Nebenerwerb nachgehen möchte oder nicht. Auf jeden Fall lässt sich erst dann die Rente genießen, wenn man weiß, wieviel Geld im Monat verfügbar ist, und welches kleine Extra man sich leisten kann.

Wichtige Fragen rund um die Rentenbesteuerung

Die Rentensteuer: für welche Renten gilt sie?

Die Rentenbesteuerung

Welche Rente wird besteuert?

Die Rentenbesteuerung gilt sowohl für Renten aus einer betrieblichen Altersversorgung als natürlich auch für Renten, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen sowie für private Renten.

Von der Neuregelung, die am 1.1.2005 in Kraft trat, sind grundsätzlich sämtliche Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung als auch aus den landwirtschaftlichen und berufsständischen Versorgungswerken betroffen.

Ebenfalls unterliegen der nachgelagerten Besteuerung alle Renten, die aus einer privaten, kapitalgedeckten Lebensversicherung stammen. Hierunter fällt zum Beispiel die Rürup Rente. Auch Waisenrenten und Witwenrenten sind von der Besteuerung betroffen.

Was ändert sich ab 2013?

Für jeden, der ab 2013 in Rente geht, werden mehr Steuern fällig. So müssen Rentner, die 2012 in Rente gegangen sind 64% der Rentenbezüge versteuern. Diejenigen, die 2013 in Ruhestand gegangen sind, müssen 66% ihrer Rente versteuern.

Wichtig ist es dabei zu beachten, dass der Steuerprozentsatz, der bei Renteneintritt festgesetzt wurde, das restliche Leben lang konstant bleibt. Dieser Steuersatz markiert darüber hinaus die Steuerfreigrenze.

Wie gestaltet sich der Steuerfreibetrag bei der Rentenbesteuerung?

Bei Eintritt in den Rentenstand, wird ein Steuerfreibetrag festgelegt. Dieser gilt ebenso wie der Steuerprozentsatz bis zum Tod und wird über den Todesfall hinaus auch für etwaige Hinterbliebene in Bezug auf Witwenrente oder Waisenrente angewandt.

Der Steuerfreibetrag wird anhand der prozentualen Entwicklung des Besteuerungsanteils einmalig festgelegt. Er beträgt zum Beispiel 50% für diejenigen, die im Jahr 2005 in Rente gegangen sind bzw. 36% für alle, die 2012 in Ruhestand gegangen sind.

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