Steuererklärung Azubi

Wer eine Berufsausbildung beginnt, tritt in eine neue Welt ein. Neben zahlreichen Möglichkeiten, sie sich dem Azubi jetzt eröffnen, wächst aber auch die Verantwortung.

So steht beispielsweise das Thema Steuererklärung an. Diese müssen Auszubildende nicht nur ausfüllen, sondern sollten es auch.

Es lohnt sich für sie häufig finanziell.

Wieso sollte ein Azubi die Steuererklärung machen?

Auszubildende sollten ihre Lohnabrechnung ganz genau in Augenschein nehmen und vor allem achten, wo Ihr Bruttogehalt liegt.

Denn wer weniger als 8130 Euro pro Jahr verdient (Stand 2013), der muss keine Steuern bezahlen.

Die Abgaben werden aber schon direkt vom Arbeitgeber überwiesen. Bleibt man unter der Grenze, so hat man über die Steuererklärung die Chance auf eine schöne Rückzahlung.

Der Grenzwert, ab dem man auf diese hoffen darf, liegt aktuell bei 850 Euro monatlich brutto.

Was kann man als Azubi über die Steuererklärung geltend machen

Auszubildende können eigentlich alles abziehen, was sie berufsbedingt benötigen. Es handelt sich um Werbungskosten. Hierzu zählen beispielsweise

  • Kontoführungsgebühren
  • Beruflich bedingte Fahrtkosten
  • Fachbücher
  • Möbel für das Büro
  • Besondere Arbeitskleidung
  • Beruflich bedingte Übernachtungskosten

Die Berechnung ist jedoch großer Aufwand. Stattdessen können die Auszubildenden auch den Pauschalbetrag in Höhe von 1000 Euro in Anspruch nehmen.

Die meisten Azubis überschreiten diesen ohnehin nicht.

Was muss der Azubi dem Arbeitgeber zum Berufsstart mitteilen?

Fängt der Auszubildende seine Tätigkeit an, benötigt der Chef die elfstellige steuerliche Identifikationsnummer (gibt es beim Meldeamt des Bundeszentralamts für Steuern), das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer (kann man über die Krankenkasse) bekommen.

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