Baby auf Wiese

Wenn man ein Kind bekommt und eine Familie begründet, möchte man sich um den Nachwuchs auch in angemessener Weise kümmern können.

Der Staat erkennt diesen Wunsch an und gewährt aus diesem Grund die sogenannte Elternzeit. Diese erlaubt es einem der beiden Partner, aus dem Beruf auszusetzen.

Möglich macht dies das Elterngeld. Wenn man dieses bekommt, muss man es auch in der Steuererklärung vermerken.

Wie behandelt die Steuererklärung die Elternzeit?

Bei dem Elterngeld handelt es sich um sogenannte Progressionseinkünfte. Dies bedeutet, die Gelder selbst werden nicht besteuert, sie erhöhen allerdings den Steuersatz der sonstigen Einkünfte.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein zusammenveranlagtes Ehepaar verdient ohne Elterngeld 30.000 Euro und mit Elterngeld 40.000 Euro pro Jahr. Die 30.000 Euro werden nun mit dem Steuersatz belegt, der für 40.000 Euro fällig werden würde.

Wo trägt man die Elternzeit in der Steuererklärung ein?

Beim Elterngeld handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, entsprechend werden die gezahlten Leistungen in der Anlage N bei den Progressionseinkünften vermerkt.

Muss die Anlage nicht abgegeben werden, kann man das Elterngeld auch im Mantelbogen der Einkommensteuererklärung auf der Seite 3 unter der entsprechenden Überschrift vermerken.

Wie lange kann die Elternzeit in Anspruch genommen werden?

Eltern erhalten für zwölf Monate Elterngeld. Über zwei Partnermonate kann der Anspruch auf diese Leistungen auf bis zu 14 Monate ausgedehnt werden.

Wie hoch ist das Elterngeld?

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent der letzten monatlichen Nettoeinkünfte des Partners, der Zuhause bleibt, um sich um das Kind zu kümmern. Mindestens werden 300 Euro Elterngeld monatlich gezahlt, höchstens fließen 1800 Euro (also 2700 Euro Nettogehalt).

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