Junge Familie unter der Bettdecke

Bis zum Ende des 25.Lebensjahres zahlt der Staat für jedes deutsche Kind, das in der Bundesrepublik lebt oder hier seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ein Kindergeld in der Höhe von 190 Euro monatlich.

Für das dritte Kind fließen sogar 196 Euro und für jedes weitere 221 Euro.

Voraussetzung ist, dass die Eltern nicht stattdessen den Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen. Obwohl die monatlichen 190 Euro steuerfrei sind, müssen sie trotzdem in der Steuererklärung vermerkt werden.

Wo wird das Kindergeld in der Steuererklärung eingetragen?

Wer die monatlichen 190 Euro in Anspruch nehmen möchte, muss der Steuererklärung ebenfalls die Anlage KIND einreichen.

Hier gibt es ein Feld, in dem eingetragen werden, von wann bis wann für das Kind, für das die Anlage gilt, Kindergeld gezahlt worden ist. Wer mehr als ein Kind hat, muss die Anlage entsprechend häufig ausfüllen.

Wer muss das Geld für die Kinder bei volljährigen Kindern vermerken?

Bei volljährigen Kindern wird das Geld häufig diesen direkt überwiesen, um ihnen beispielsweise im Studium zu helfen. Eltern müssen es nur bei sich vermerken, wenn sie auch tatsächlich noch die 190 Euro monatlich erhalten.

Werden diese dem volljährigen Kind direkt überwiesen, muss dieses nur dann eine entsprechende Anlage ausfüllen, wenn es selbst ein steuerpflichtiges Einkommen hat. Ansonsten besteht eine solche Pflicht nicht.

Bleibt das Kind für die Eltern allerdings steuerlich relevant, weil sie die 924 Euro Ausbildungsbeihilfe absetzen wollen, müssen sie die Anlage abgeben und hier auch die monatlichen 190 Euro eintragen, ungebrochen der Tatsache, dass diese inzwischen an das Kind selbst fließen.

Zivildienst verlängert den Bezugszeitraum

Wer Zivildienst leistet hat Anspruch auf eine Fortzahlung des Kindergeldes. Dies gilt bis zum 25.Lebensjahr.

Nachdem die Wehrpflicht ausgesetzt wurde, wurde auch der Zivildienst hinfällig. Die Versorgungslücke in sozialen Einrichtungen wurde geschlossen, indem man den Bundesfreiwilligendienst ins Leben rief.

Dies ist im Grunde dasselbe, auf Basis eines Ehrenamtes, für welches der Bufdi, so heißt der neue Zivi, ein kleines Taschengeld bekommt.

Konzipiert ist der Freiwilligendienst für alle Altersklassen. Ausgeführt wird er jedoch oft von denen, die früher Zivildienstleistende gewesen wären.

Bufdis stehen somit auf einer Stufe mit Auszubildenden und ehemaligen Zivis.

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