Steuererklärung Bearbeitungsgebühr

Ein jeder kennt es. Ein für viele Menschen eher leidiges Thema - die jährliche Steuererklärung. Diese ist meist mit sehr viel Arbeitsaufwand verbunden und kostet eine Menge Zeit und Nerven; es sei denn, man hat Glück und ein Steuerberater übernimmt die ganze Angelegenheit für einen.

Das Finanzamt setzt zur Abgabe einer Steuererklärung im Regelfall Fristen, an die man sich zu halten hat und die eine pünktliche Abgabe der Erklärung beim Finanzamt erfordern.

Doch wie sieht das eigentlich mit der Bearbeitungszeit bei der bereits abgegebenen Steuererklärung aus? Darf sich das Amt so viel Zeit mit der Bearbeitung lassen wie es möchte? Auf diese Fragestellung zur Bearbeitungszeit der Steuererklärung soll hier kurz und kompakt eingegangen werden.

Lange Bearbeitungszeit der Steuererklärung häufig die Regel

Oftmals ist es leider so, dass das Finanzamt es zwar eilig hat, wenn es etwas vom Steuerzahler möchte, sich im Gegenzug aber gefühlt sehr lange Zeit lässt mit seinem Bescheid. Und es ist tatsächlich auch von Gesetz wegen so, dass das Finanzamt sich bei der Bearbeitung einer Erklärung ordentlich Zeit lassen darf.

Einen sogenannten Untätigkeitsanspruch kann man erst nach einem Ablauf von sechs Monaten nach Einreichung der Erklärung stellen. Glücklicherweise ist die Bearbeitungszeit allerdings dann meist doch nicht gar so lange, sondern pendelt sich bei einer Maxime von etwa zwei oder drei Monaten ein.

Online mit ELSTER – schnellere Bearbeitungszeit

Schenkt man den Aussagen der Finanzämter Glauben, so verkürzt sich die Bearbeitungszeit einer Steuererklärung erheblich, wenn man auf die Einreichung von Papierbergen verzichtet und die Erklärung nur noch über ELSTER online abgibt.

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