Die wichtigsten Fakten

  • Fahrtkosten sind die anfallenden Kosten für die einfache Fahrt zur Haupt-Arbeitsstätte.
  • Fahrtkosten können als Werbungskosten in der Anlage N steuerlich geltend gemacht werden.
  • Pauschal sind bis zu 4.500 Euro absetzbar.
  • Pro gefahrenem Kilometer mit dem eigenen PKW darf man 30 Cent in der Steuererklärung absetzen.

Fahrtkosten absetzen: Der Fahrtkostenrechner hilft

Fahrkostenrechner

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Die entsprechenden Werbungskosten für die Fahrten werden auch als Entfernungspauschale bezeichnet. Der wichtigste Wert für die Entfernungspauschale sind 30 Cent.

  • Wer mit dem eigenen PKW unterwegs ist, darf pro gefahrenem Kilometer 30 Cent in der Steuererklärung absetzen. Die Eintragungen werden in den Zeilen 31 bis 40 vorgenommen.
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Häufig gestellte Fragen zu Fahrtkosten

Arbeitnehmer haben für die Werbungskosten einen Pauschbetrag in der Höhe von 1000 Euro. Dies bedeutet, dieser wird immer abgezogen. Entsprechende Nachweise müssen zur Steuererklärung nicht erbracht werden.

Wer allerdings mehr Werbungskosten absetzen möchte, muss dafür die entsprechenden Belege beibringen. Dies kann durch die Entfernungspauschale leicht passieren.

Wer einen Arbeitsweg von 15 Kilometern oder mehr hat, überschreitet bereits den Pauschbetrag. Wer täglich 50 Kilometer zur Arbeit und wieder zurückfahren muss, kommt bereits auf einen Abzugsbetrag von 3450 Euro.

Ist der eigene PKW kaputt, muss man natürlich dennoch zur Arbeit kommen.

In diesem Fall kann man die Taxikosten, welche für die Zeit der Reparatur des eigenen PKW anfallen, als Fahrtkosten absetzen.

Wichtig hierbei ist, dass die angefallenen Kosten mittels Beleg nachweisbar sind und die Taxifahrten zu jener Zeit erfolgen, in der üblicherweise der Arbeitsweg erfolgt.

  • Taxikosten müssen mittels Beleg nachweisbar sein
  • Die Fahrten müssen zur selben Zeit stattgefunden habe
  • Taxikosten können nur für einen begrenzten Zeitraum abgesetzt werden

Wer Flugzeuge, Fähren oder Fortbewegungsmittel, die der Sammelbeförderung dienen, benötigt, um zur Arbeit zukommen, kann die Kosten nicht als Entfernungspauschale absetzen.

Abzugsfähig bleiben Sie aber trotzdem, denn sie dürfen als reguläre Werbungskosten vermerkt werden. Allerdings ist man verpflichtet, die günstigste Variante auszuwählen.

Die Entfernungspauschale geordnet nach Verkehrsmitteln

VerkehrsmittelEntfernungspauschale in EUR
PKW0,30 je gefahrenem Kilometer
Motorrad, Motorroller0,13 je gefahrenem Kilometer
Moped, Mofa0,08 je gefahrenem Kilometer
Fahrrad0,05 je gefahrenem Kilometer
Mitnahme im PKW0,02 je gefahrenem Kilometer
Mitnahme auf dem Motorrad0,01 je gefahrenem Kilometer

Fahrtkosten: Definition und Anrechnungsgrenzen

Mit dem Begriff Fahrtkosten werden die Aufwendungen für alle Fahrten bezeichnet, die man für den Weg zur Arbeitsstätte oder von dieser nach Hause absolvieren muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitnehmer die Fahrten mit dem eigenen PKW, den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad, einem Dienstwagen oder in einer Fahrgemeinschaft absolviert.

Die Aufwendungen darf er immer absetzen. Es verändert sich allerdings die Höhe des Betrags, die pro Kilometer für die Fahrkosten in der Steuererklärung abgesetzt werden dürfen. Die entsprechenden Eintragungen sind in den Zeilen 31 bis 40 der Anlage N der Steuererklärung vorzunehmen.

  • Eine Einschränkung gilt hierbei allerdings: Nur die Personen, die mit dem eigenen PKW unterwegs sind, dürfen die Fahrtkosten für die einfache Fahrt in der Steuererklärung unbegrenzt geltend machen. Ansonsten gilt eine Grenze in der Höhe von 4500 Euro.

Das Finanzamt erkennt allerdings nicht unbegrenzt viele Fahrten zur Arbeit und wieder zurück an. Arbeitet man fünf Tage die Woche, so erkennt das Amt 220 bis zu 230 Fahrten an. Arbeitet man jedoch sechs Tage die Woche, so werden 260 bis 280 Fahrten anerkannt.

Fahrtkosten Anrechnungsgrenzen:

  • 5 Tage Arbeitswoche max. 230 Fahrten
  • 6 Tage Arbeitswoche max. 280 Fahrten

Neben dieser Begrenzung der maximalen Anzahl an Fahrten, die man im Zuge der Steuererklärung als Fahrtkosten absetzen kann, gilt es jedoch zu beachten, dass man immer dazu angehalten ist den kürzesten Arbeitsweg zu wählen.

Längere Fahrten werden allerdings anerkannt, sollten diese verkehrsgünstiger sein. Eine Fahrt ist dabei der Weg zur Arbeitsstätte und der Rückweg.

Einzelnachweise


Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Einkommensteuergesetz (EStG) §9 Werbungskosten


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