Steuerpflichtige können sparen

Alltag in vielen deutschen Haushalten ist, dass die Menschen entweder zähneknirschend das Geld für einen Steuerberater ausgeben, der ihre Steuererklärung erstellt, ohne dies selbst tut, wissen, dass sie dem Staat vermutlich Geld schenken.

Eine Lösung kann eine Software-Lösung sein, mit der sich die Steuererklärung erstellen lässt.

Das Computerprogramm muss dabei jedoch gewissen Anforderungen genügen, um all seine möglichen Vorteile auszuspielen.

Die Anforderungen an eine hochwertige Software für die Steuer

Anforderungen an eine Steuererklärungssoftware
Bezahlbar
Auch für Laien verständlich
Auch für Personen geeignet, die nur ungern mit dem Computer arbeiten
Intelligente Hilfestellungen in Form von Tutorials
Zeitgemäße Updates, die immer auf gesetzlichem Stand sind
ELSTER integriert

Was genau ist eine Software für die Steuererklärung?

Eine Software für die Steuererklärung ist im Prinzip ein geführtes Programm, mit dessen Hilfe der Steuerpflichtige seine Bürgerpflicht erfüllen kann. Preislich liegt es deutlich unter den Kosten, die ein Steuerberater verursachen würde.

Bekannte Angebote, die von den Nutzern Bestnoten erhalten haben, liegen zwischen 25 und 40 Euro. Sie können in der Regel auf einem physischen Datenträger erworben oder heruntergeladen werden.

Die Software bietet zahlreiche Hilfestellungen, die es auch Laien ermöglichen, ihre Steuererklärung korrekt auszufüllen und so im Idealfall Steuern zu sparen. Früher basierten diese Hilfen vor allem auf Texten. Inzwischen hat sich ein neuer Trend ergeben: Die Programme arbeiten mit Tutorials.

Darunter versteht man Videos, die kritische Punkte erläutern. Zumeist wird dabei mit einfach verständlichen Beispielen gearbeitet. Der Steuerpflichtige füllt so seine Erklärung Schritt für Schritt aus und wird niemals alleine gelassen. Die Menüführung sollte zudem so gestaltet sein, dass auch Personen, die eine gewisse Distanz zum Computer pflegen, keine große Mühe haben.

Was sollte eine Software für die Steuererklärung leisten?

Neben den Hilfestellungen sollte ein derartiges Programm vor allem zwei weitere Punkte enthalten. Die zeitgemäßen Formulare sowie das ELSTER-Verfahren, das in die Software-Lösung eingebettet sein sollte. Zeitgemäße Formulare meint dabei, dass der Gesetzgeber jedes Jahr die Grundlagen für die Steuern ändert.

Eine Software muss diese gesetzlichen Änderungen aufnehmen, denn sonst wird sie nutzlos. Auch die Hilfestellungen sollten angepasst werden. Zumeist geschieht dies über ein Update der Programme. Das ELSTER-Verfahren beschreibt die elektronische Übermittlung der Erklärung direkt an das Finanzamt. Die Erklärung gilt bereits zu diesem Zeitpunkt als abgegeben. Im Idealfall sollte man die Steuererklärung direkt aus dem Programm heraus versenden können, um auf diese Weise Zeit und Mühe zu sparen.

Die Grenzen einer Software für die Steuererklärung

Solche Programme sind in der Regel für den durchschnittlichen Steuerpflichtigen entworfen. Daraus ergeben sich zwei natürliche Grenzen.

Zum einen ersetzt die Software trotz ihrer Größe, die häufig zehn Gigabyte und mehr übersteigt, den Steuerberater vor allem bei Spezialfragen nicht komplett. Es kann also passieren, dass ein solches Programm nicht ausreicht.

Dies passiert mit Sicherheit, wenn man beispielsweise ein kleines oder mittleres Unternehmen führt und hierfür die Steuern machen muss. In diesen Fällen helfen die allgemeinen Programme nicht.

In solchen Momenten ist es notwendig, auf spezialisierte Programme zurückzugreifen, die allerdings in der Regel teurer sind.

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