Steuerberatungskosten absetzen

Nur wenige Menschen erledigen ihre Steuererklärung heutzutage noch selbst. Viele lassen sich dabei lieber vom Fachmann, dem Steuerberater helfen.

Das wiederum ist sogar steuerlich absetzbar, was dazu führt, dass die Frage auftaucht, welche Steuerberatungskosten vom Steuerberater man steuerlich absetzen kann - vor allem in welcher Höhe und in welcher Form. Die Antworten auf diese steuerlich nicht ganz unwichtige Frage gibt es im Folgenden zu lesen.

Wichtiger Unterschied in Bezug auf den Steuerberater

Dabei gilt es zwischen Privatpersonen und Gewerbetreibenden bzw. Unternehmern zu unterscheiden. Für letztere existiert eine Fülle an Optionen, die Steuerberatungskosten geltend zu machen.

Für Privatpersonen ist dies einzig der Vorgang der normalen Steuererklärung, sprich der Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit.

Kosten der Hilfe bei der Steuererklärung für Arbeitnehmer absetzbar

  • Die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit werden mittels der Anlage N deklariert. Diese ist somit der Standard-Anhang für alle Nichtselbstständigen und dürfte den meisten Bürgern vertraut sein.

Für alle Gewerbetreibenden bieten sich viele Möglichkeiten, Steuerberatungskosten abzusetzen, weit über die einfache Einkommenserklärung hinaus. Einige zeigt die folgende Liste:

  • Erstellung eines Businessplans bei der Existenzgründung
  • Erstellung eines Gründungskonzepts samt Beratungskosten
  • Kosten für die Buchführung,
  • Erstellung des Jahresabschlusses mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
  • Umsatzsteuererklärung
  • Gewerbesteuererklärung
  • Lohnabrechnung

Dazu kommen noch einige weitere, hier nicht aufgelistet Elemente. Der jeweilige Steuerberater wird auch bei dieser Frage beratend zur Seite stehen können.

Allerdings muss man unbedingt berücksichtigen, dass man nicht alle Arten an Steuerberatungskosten beim Finanzamt absetzen kann. Dies gilt wie oben erwähnt insbesondere für Nichtselbstständige.

Hier gilt es, nicht zu viel in den Steuerberater zu investieren, auf dass sich diese Investition nicht nur amortisiert, sondern am Ende auch tatsächlich mehr Geld überbleibt als man ausgegeben hat.

  • Wichtig ist, bei der Rechnung vom Steuerberater darauf zu achten, dass dieser alle geleisteten Dienste einzeln aufführt. Nur so kann das Finanzamt entscheiden, welche Teile der Steuerberatungskosten für die Steuererklärung abzugsfähig sind.

All dies bedeutet in der Folge, dass die Kosten für eine Beratung durch einen Steuerberater nicht mehr von den Steuern absetzbar sind. Allein der Vorgang der echten Erstellung der Steuererklärung wird hierbei berücksichtigt. Doch auch dies kann sich schon selbst bei relativ geringem Einkommen recht schnell auszahlen.

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