Riester Rente in der Steuererklärung

Die richtige Altersvorsorge ist das Thema für die Zukunft.

Der Staat hat mit der förderungsberechtigten Riester Rente eine Möglichkeit für Arbeitnehmer geschaffen, sich angemessen abzusichern.

Da die staatliche Förderung auch über Steuervorteile gegeben werden kann, ist die Steuererklärung diesbezüglich von besonderer Wichtigkeit.

Hier muss die Rente an den richtigen Stellen vermerkt werden. Mehr dazu erfahren Interessierte im Folgenden.

Wo wird die Riester Rente in der Steuererklärung eingetragen?

Im Mantelbogen wird für die Rente auf der Seite 2 ein Kreuz im Feld Anlage AV gemacht. In dieser ist erst einmal Zeile 9 interessant. Hier wird die Bescheinigung des Anbieters vermerkt. Die entsprechenden Bescheinigungen werden zu Jahresbeginn verschickt.

In Zeile 10 gibt man an, ob man unmittelbar begünstigt ist - also die Rente selbst abgeschlossen hat. Ehepartner von unmittelbar begünstigten Rentnern sind mittelbar begünstigt.

Dies wird in der Zeile 14 der Anlage AV vermerkt. Solche Partner können, wenn sie monatlich fünf Euro zuschießen, ebenfalls die volle Riester-Förderung erhalten.

Die Zeilen 21 und 22 der Anlage sind nur von Eltern auszufüllen, welche die staatliche Kinderzulage erhalten. Diese bekommt nur ein Elternteil - in der Regel ist dies die Mutter. Auf der Rückseite der Anlage muss noch die Anbieternummer vermerkt werden.

Jeder Anbieter hat eine eigene spezielle Kennziffer, die unbedingt eingetragen werden muss. Dies wird häufig vergessen und führt zu Problemen.

Riester Rente: Steuerliche Vorteile in der Steuererklärung

Erhält man keine direkte staatliche Zulage, so kann man die Aufwendungen für die Rente als Sonderausgaben geltend machen und so einen steuerlichen Vorteil erreichen.

Maximal dürfen dies 2100 Euro pro Jahr sein. Das Finanzamt führt eine Günstigerprüfung durch, um zu ermitteln, welche der beiden Varianten für den Steuerpflichtigen besser ist.

Das könnte Sie auch interessieren