Einzugsermächtigung Finanzamt

Die Einzugsermächtigung ist eine prima Sache für all jene, die sich möglichst wenig mit ihren finanziellen Verpflichtungen auseinandersetzen möchten.

Auch bei Steuerangelegenheiten ist es in der Regel eine sinnvolle Entscheidung, dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Sie wird einmal erteilt und zwar an denjenigen, der die Zahlung zu erhalten hat. Dann wird sie lediglich einmal im Monat auf dem Kontoauszug überprüft. So verhält es sich auch bei der Einzugsermächtigung Finanzamt.

Die Einzugsermächtigung Finanzamt: Eine Win Win Situation

Die Einzugsermächtigung ist also eine WIN WIN Situation sowohl für den Zahlenden als auch den Zahlungsempfänger. Denn beide haben damit weniger Arbeit.

Einzugsermächtigung vs. Abbuchung

Die Einzugsermächtigung ist eines von 2 Lastschriftverfahren im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Das andere ist die Abbuchung.

Der Unterschied zwischen beiden ist, dass bei der Einzugsermächtigung der Zahlungsempfänger die Zahlung auslöst, bei der Abbuchung hingegen der Zahlende.

Bei der Abbuchung werden genau Summe und Datum festgelegt, bei der Einzugsermächtigung nicht. Sie ist also geeignet, wenn die Zahlsumme schwankt oder das Datum des Einzugs von vornherein nicht feststeht.

Durch Einzugsermächtigung keine Zahlungsfristen versäumen

Aus diesem Grund ist bei allen Handlungen finanzieller Art mit dem Finanzamt die Einzugsermächtigung vorzuziehen. Wenn das Finanzamt eine zu zahlende Summe ermittelt hat, beispielsweise durch Erstellung eines Steuerbescheides, zieht es diese vom Konto des Steuerpflichtigen ab.

Der Vorteil für den Steuerpflichtigen ist, dass er nicht vergessen kann, diese Zahlung zu leisten. Das Finanzamt hat den Vorteil, dass das automatisiert damit kostengünstig erfolgt.

Die Nachteile der Einzugsermächtigung Finanzamt

Wo Vorteile sind, sind auch Nachteile. Für das Finanzamt gibt es beim Einzugsverfahren keine Nachteile. Wohl aber für den Zahlungspflichtigen. Da er nicht weiß, wann und in welcher Höhe sein Konto belastet werden wird, muss er stets eine ausreichende Deckung darauf haben.

Wenn das nicht der Fall ist, führt die Bank die Einzugsermächtigung nicht aus, es entstehen Gebühren. Diese dürfen zwar laut höchstrichterlicher Rechtsprechung nicht dem Kontoinhaber belastet werden, der Zahlungsempfänger muss diese sehr wohl bezahlen. Und der wird diese Kosten dann als Gebührenbescheid wieder auf den Steuerpflichtigen umlegen, wenn der Zahlungsempfänger das Finanzamt ist. Die Erteilung einer Einzugsermächtigung an das Finanzamt sollte also wohl überlegt sein.

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