Lohnberechnung

Jeder Mensch, der sich schon einmal auf einen Job beworben hat, kennt das Problem:

Man erhält eine Angabe über das Bruttogehalt, die einem aber bestenfalls einen Anhaltspunkt darüber gibt, wie hoch wohl das Nettogehalt sein wird.

zur Lohnberechnung

Eine Lohnberechnung ist unverzichtbar. Hier kommt es vor allem auf Vollständigkeit an.

Oft wird vergessen, einen Posten abziehen und es wartet dann eine unerfreuliche Überraschung auf der ersten monatlichen Abrechnung.

Was zieht man für die Lohnberechnung vom Bruttogehalt ab?

Grundsätzlich müssen zwei Posten vom Bruttolohn abgezogen werden, um das Nettogehalt zu ermitteln. Zum einen handelt es sich um die Steuern, zum anderen um die Sozialabgaben.

Beide Posten haben allerdings noch einmal einige Unterpunkte. Konkret werden die folgenden Dinge vom Bruttogehalt abgezogen:

Die Versicherungsbeiträge hängen vom jeweiligen Bruttogehalt ab. Der einfachste Weg, diese zu kalkulieren und sein Nettogehalt zu recherchieren ist es, einen Gehaltsrechner in Anspruch zu nehmen.

Die Rolle der Freibeträge und Steuerklassen für die Lohnberechnung

Möchte man seinen tatsächlichen Nettolohn berechnen, wird man am meisten Zeit darauf verwenden, die Lohnsteuer zu ermitteln. Diese wird von den Steuerklassen und den Freibeträgen maßgeblich beeinflusst.

Die günstigste Steuerklasse ist die Nummer 3, denn diese gewährt den höchsten Grundfreibetrag. Allerdings steht sie nur Verheirateten zu. Im Umkehrschluss muss der Partner allerdings die Steuerklasse 5 wählen, welches die schlechteste Steuerklasse ist.

Gewöhnlich ist man in der Steuerklasse 1 (als Single) und hat einen Grundfreibetrag von 8.820 Euro (Stand: 2017).

Weitere Freibeträge, die man erhalten kann und die entsprechend die Lohnsteuer reduzieren, sind der Kinderfreibetrag sowie die Unterstützung für Alleinerziehende. Letztere erhält man nur, wenn man sich für die Steuerklasse 2 qualifiziert.

Diese kurzen Erläuterungen zeigen bereits, wie kompliziert die Lohnberechnung ohne Hilfsmittel ist. Ein Gehaltsrechner, der in ein paar Minuten das Nettogehalt anzeigen kann, ist deshalb die richtige Entscheidung für die Berechnung.

Wer schon einmal schnell grob überschlagen möchte, kann eine gängige Faustformel verwenden: Das Nettogehalt liegt zwischen 60 und 70 Prozent des Bruttolohns. Bei niedrigen Einkünften sind es eher 70 Prozent, bei hohen eher 60 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren