Steueroasen

Jeder möchte so wenig von seinen Einkünften abgeben wie möglich. Das gilt sowohl für Unternehmer als auch für Privatmenschen. Umso höher das Einkommen umso mehr Steuern müssen bezahlt werden.

Deutschland ist besonders für sehr reiche Menschen und profitable Firmen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr teuer. Deswegen nutzen einige Menschen und Firmen so genannte Steueroasen.

Was ist eine Steueroase?

Jeder hat den Begriff Steueroase schon mal gehört. Allerdings ist vielen gar nicht klar, was er genau beinhaltet und ob es legal ist solche zu nutzen.

In den letzten paar Jahren wurde die Höhe der Steuer immer wieder diskutiert, weil recht viele Steuersünder aufgeflogen sind. Dadurch fallen viele Begriffe durcheinander.

Dabei haben Steueroasen zunächst einmal keine illegalen Eigenschaften: Es geht dabei lediglich um Länder, die eine sehr geringe Steuer verlangen.

Das nehmen Reiche und Unternehmen gerne als Anlass offiziell dort hinzuziehen und so Steuern zu sparen.

Wie nutzt man Steueroasen?

Ein aktuelles Beispiel für eine beliebte Steueroase ist Luxemburg. Privatpersonen können relativ leicht Ihren Hauptwohnsitz in ein anderes Land verlegen und dabei natürlich ihr Vermögen mitnehmen, sodass dort und nicht mehr im Heimatland die Steuer bezahlt werden muss.

Unternehmer haben es da schon etwas schwerer, aber auch da gibt es mittlerweile viele bekannte und dennoch legale Möglichkeiten:

So können zum Beispiel Tochtergesellschaften gegründet werden. Das führt dazu, dass es im Ausland eine Menge 'Briefkastenfirmen' gibt.

Wird die Existenz von Steueroasen einfach so hingenommen?

Natürlich sind Länder wie Deutschland nicht begeistert, wenn ihre eigenen Landsleute ihre Adresse ändern, um keine Steuern mehr bezahlen zu müssen.

Auch international wurde das Problem erkannt. Nach und nach sollen die Möglichkeiten die heimische Steuer zu umgehen eingedämmt werden.

Dafür müssten allerdings wenigstens EU-weit alle Länder zusammenarbeiten, ansonsten machen neue Regelungen kaum Sinn.

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