handyversicherung

Immer mehr Haushalte in Deutschland besitzen ein Smartphone. Dank Dual- oder Quadcore-Prozessoren inzwischen mit der Rechenleistung früherer PCs ausgestattet, sind die Geräte kleine Spielkonsolen und werden zum Surfen im Internet genutzt.

Entsprechend teuer kann ein Smartphone der neuesten Generation werden. Lassen sich die Geräte gegen Diebstahl und Beschädigungen schützen? Wie viel Wert hat eine solche Versicherung im Alltag tatsächlich?

Die Versicherung für teure Handys

Solange das neue Handy seinen Dienst tut, ist die Welt in Ordnung. Allerdings können:

  • Stürze
  • Staub und Sand
  • Feuchtigkeit oder
  • Diebstahl

die Freude über das Smartphone der neuesten Generation schnell zunichte machen. Oft beläuft sich der Schaden dann auf mehrere hundert Euro.

Assekuranzen haben hier eine Lücke entdeckt – und bieten schon seit einigen Jahren die Versicherung gegen Herunterfallen, Diebstahl und Co. an. Oft direkt in Zusammenarbeit mit Einzelhandelsketten oder den Mobilfunkunternehmen, versprechen die Tarife aus dem Segment der Handyversicherung schnell und unkompliziert Hilfe.

Handyversicherung – nicht überstürzt abschließen

Versprochen wird in der Versicherung zum Beispiel der Ersatz des Geräts, wenn es nicht mehr repariert werden kann. Oder die Handyversicherung übernimmt das Beheben von reparaturfähigen Schäden.

Auf den ersten Blick eine sinnvolle Absicherung, wenn man bedenkt, wie empfindlich einige der Geräte reagieren können.

  • Als Verbraucher ist es empfehlenswert, den Schutz nicht überstürzt in Angriff zu nehmen. Vielmehr sollte man sich ausreichend Zeit fürs Prüfen der Vertragsbedingungen nehmen. Nicht jede Handyversicherung hält in der Praxis ihre Versprechen.

Einige Tarife leisten beispielsweise im Fall eines Diebstahls nur dann, wenn das Gerät aus einem verschlossenen Raum entwendet wurde oder es der Versicherte bei sich trug. Und auch das Thema Selbstbehalt kann schnell zur bitteren Pille werden. Hier muss manch ein Versicherungsnehmer im Fall eines Totalschadens tief in den Geldbeutel greifen.

Handyversicherung – erst prüfen, dann abschließen

Im Interesse eines sinnvollen und praxistauglichen Schutzes fürs Handy und Smartphone zahlt sich das eingehende Prüfen und Vergleichen verschiedene Gesellschaften und Tarife aus. Nur so findet man die Police mit optimaler Leistungsbreite zu einem akzeptablen Beitrag. Wer überstürzt handelt, bezahlt sonst schnell Dutzende Euro für eine lückenhafte Absicherung des teuren Smartphones.

Welche Punkte sollten besonders berücksichtigt werden? Beispiel: Nach einem Jahr fällt das Handy herunter und ist ein Fall für die Handyversicherung. Schade, dass diese nicht einfach das Gerät durch ein Ersatzsmartphone ersetzt – sondern dem Versicherten nur den Zeitwert erstattet. Dieser muss einen Abschlag von 20 Prozent verkraften.

Rechenbeispiel für Abschläge beim Smartphone durch hohe Wertverluste:

KaufpreisWertverlust zehn ProzentWertverlust zwanzig Prozent
450 Euro405 Euro360 Euro
500 Euro450 Euro400 Euro
550 Euro495 Euro440 Euro

Noch größer ist die Enttäuschung, wenn man auf den Schutz der Versicherung gesetzt hat und plötzlich feststellt, dass die Assekuranz mit dem Verweis auf grobe Fahrlässigkeit die Übernahme einer beanspruchten Leistung verweigert.

Auf diese Weise trägt der Versicherte einen doppelten Schaden – den für das Handy und die in den letzten Monaten eingezahlten Prämien. Aufgrund dieser Tatsachen sollten vor dem Abschluss immer die Versicherungsbedingungen eingehend geprüft werden.

Das könnte Sie auch interessieren