wohnwagenversicherung

Da man in Deutschland für alle Arten von Kfz eine Versicherung benötigt, ist auch im Falle des Betriebs eines Wohnwagens eine solche fällig, eine Wohnwagenversicherung eben.

Ganz banal benötigt man dafür eine Kfz-Haftpflichtversicherung, um den Wohnwagen zulassen zu können. Dann existieren weitere Typen der Wohnwagenversicherung, eine Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung beispielsweise.

Ebenso kann man auch einen still stehenden Wohnwagen mittels einer speziellen Campingversicherung versichern.

Welche Versicherungen benötigt man für einen Wohnwagen?

Der Betrieb eines Wohnwagens ohne Versicherungsschutz ist keinesfalls zu empfehlen. Sein Halter haftet unbegrenzt für durch diesen Wohnwagen entstehende Schäden.

Zunächst aber gilt es die Frage zu klären, was eigentlich einen Wohnwagen im Gegensatz zum Wohnmobil definiert. Ein Wohnwagen ist ein Anhänger an ein anderes Fahrzeug, welcher Einrichtung zum Wohnen besitzt - aber keinen eigenen Antrieb, wie es bei einem Wohnmobil der Fall ist. Die Einrichtung zum Wohnen muss dabei aber fest installiert sein.

Aktuell verbreitete Typen von Wohnwagen, die sich weiterhin in Deutschland wegen der aus ihr folgenden Flexibilität großer Beliebtheit erfreuen, sind unter anderem:

  • Zeltklapp-Wohnanhänger
  • Luxuswohnwagen
  • Kleinwohnwagen (sogar als Anhänger von Motorrädern möglich)
  • klassischer Wohnwagen mit feststehenden Wänden

Für alle diese muss vor Betrieb des Wohnwagens eine Versicherung abgeschlossen werden, in diesem Falle ist das eine Kfz-Versicherung.

Diese in Form einer klassischen Haftpflichtversicherung abzuschließende Versicherung ist Grundvoraussetzung dafür, dass man seinen Wohnwagen überhaupt für deutsche Straßen zugelassen bekommt.

Berechnung der Prämie für die Wohnwagenversicherung

In diese Berechnung fließen verschiedene Faktoren mit ein, neben dem Versicherungstyp vor allem der Listenwert des zu versichernden Wohnwagens.

Ebenso machen einige Versicherungen die zu zahlenden Beiträge vom zulässigen Gesamtgewicht oder generell vom Alter des Fahrzeugs, sprich: vom Datum der Erstzulassung abhängig.

Insofern bietet sich an, beim Abschließen einer Wohnwagenversicherung zuvor einen Vergleich zu tätigen, der online an vielen Stellen möglich ist.

  • Eine Wohnwagenversicherung ist nur dann nötig, wenn der Wohnwagen auf öffentlichen Straßen betrieben wird. Ist er hingegen auf Privatgelände abgestellt - oder wird dort bewegt - so verlangt der Gesetzgeber keine spezielle Kfz-Versicherung für dieses Fahrzeug.

Vorteile einer Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Eine Ausweitung des Umfangs der Wohnwagenversicherung ist durch eine Teilkaskoversicherung möglich. In diesem Fall werden nicht nur bei Dritten verursachte Schäden von der Versicherung übernommen, sondern eventuelle Schäden durch Sturm oder sonstige Umwelteinflüsse oder auch Brand oder Diebstahl. Auch hier hängt die konkret zu zahlende Summe von den gewählten Konditionen ab.

Noch umfangreicher deckt eine Vollkaskoversicherung die Schäden an einem Wohnwagen. In den meisten Fällen werden dabei sogar Schäden übernommen, die der Halter oder dessen Familienmitglieder selbst am Wohnwagen verursacht haben, was sich andererseits wiederum in höheren Beiträgen niederschlägt. Hier ist eine umfangreiche Abwägung dessen, wogegen man versichert sein möchte, immer sinnvoll und anzuraten.

Eine klassische Wohnwagenversicherung lohnt sich dann nicht, wenn der Wohnwagen fest, z. B. auf einem Campingplatz installiert ist.  Hier ist nahezu ausgeschlossen, dass Schäden gegenüber Dritten verursacht werden, weshalb eine einfache sogenannte Campingversicherung in den meisten Fällen ausreichen dürfte.  Oftmals sind dann auch Erweiterungen des Wohnwagens wie ein Vorzelt oder Vordach im Versicherungsschutz enthalten.

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