zahnzusatzversicherung-vergleich

Mit einer Zahnzusatzversicherung bietet sich jedem Kassenpatienten die Möglichkeit, beim Zahnarzt höherwertige Leistungen in Anspruch zu nehmen – oder die Kosten für Zahnbehandlungen zu reduzieren. Gerade Zahnersatz kostet, wenn er als Brücke oder Implantat ausgeführt wird, schnell mehrere tausend Euro.

Dank einer Zahnzusatzversicherung reduziert sich dieser Betrag deutlich. Aber: Die Versicherungen unterscheiden sich deutlich. Ohne einen Vergleich werden schnell falsche Entscheidungen getroffen.

Vergleich: Welche Zahnzusatzversicherung passt am besten?

Viele Verbraucher treffen Kaufentscheidungen über den Preis – und übertragen diese Haltung auch auf Versicherungen. Dabei führt dies schnell zu Fehlinterpretationen. Bei einer Zahnzusatzversicherung muss im Vergleich immer die beinhaltete Leistung eine wesentliche Rolle spielen.

Beispiel: Deckt ein Tarif nur bis zu 70 Prozent der Kosten für den Zahnersatz ab, erreicht der Zuschuss durch die Versicherung mitunter gerade einmal fünf Prozent der Regelversorgung. Der Grund sind Zuschüsse von 65 Prozent für alle Kassenpatienten, die über zehn Jahre eine lückenlose Vorsorge nachweisen können.

Gleichzeitig spielt im Vergleich eine Rolle, ob integrierte Zusatzbausteine wie die PZR (professionelle Zahnreinigung) wirklich zu 100 Prozent erstattet werden müssen oder höherwertige Zahnfüllungen nicht doch verzichtbar sind.

Es kommt darauf an, die wirklich wichtigen Kostenbereiche – beim Erwachsenen vornehmlich den Zahnersatz oder Wurzel- und Parodontosebehandlungen abzusichern.

Zahnzusatzversicherung – was zählt im Vergleich noch?

Beim Vergleich der Zahnzusatztarife können noch andere Punkte eine Rolle spielen. Wie verhält sich die Versicherung im Hinblick auf Wartezeiten?

Einige Gesellschaften reizen die Obergrenze von acht Monaten aus, andere Unternehmen reagieren kulanter. Auch die Leistungsbegrenzung in den ersten Versicherungsjahren spielt keine unerhebliche Rolle.

In der Zahnzusatzversicherung ist es häufig der Fall, dass in den ersten drei bis vier Jahren nach wenigen tausend Euro im Jahr Schluss ist.

Das Problem:

  • Brücken
  • Implantate
  • kombinierter Zahnersatz und
  • KFO-Maßnahmen

kosten schnell deutlich mehr. Punkte, die jeder Antragsteller für seine Entscheidung berücksichtigen sollte.

  • Im Vergleich zur Zahnzusatzversicherung sollte daran gedacht werden, dass einige Unternehmen ihre Tarife in einer Form anlegen, welche die Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse zur Pflicht macht. Diese Versicherungen können im Ernstfall unangenehme Überraschungen für den Versicherten bereithalten.

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