heilpraktikerzusatzversicherung

Heilpraktische Behandlungen sind noch immer nicht Teil des Leistungskatalogs gesetzlicher Krankenkassen. Obwohl viele Patienen positive Erfahrungen mit Osteopathie, Akkupressur oder Ultraschalltherapie gemacht haben.

Wer alternative Methoden in Anspruch nehmen möchte, muss die Leistungen daher selber bezahlen. Wem das zuviel Geld ist, sollte eine Heilpraktikerzusatzversicherung abschließen. Diese gibt es von verschiedenen Anbietern. Die Tarife, Konditionen und Leistungen variieren stark, deswegen lohnt sich ein Vergleich.

Warum eine Heilpraktikerzusatzversicherung?

Die Kosten für eine Behandlung durch einen Heilpraktiker werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Eine Heilpraktikerzusatzversicherung ist daher jedem anzuraten, der dem Erfolg der Alternativmedizin vertraut. Die Heilpraktikerzusatzversicherung gibt es meist in Kombination mit anderen Zusatzversicherungen.

Welche Leistungen deckt die Heilpraktikerzusatzversicherung ab?

Welche Leistungen genau abgedeckt werden, steht in den Versicherungsbedingungen. In der Regel sind die klassischen heilpraktischen Behandlungsmethoden enthalten. Da mittlerweile sehr viele weitere Methoden existieren, lohnt sich ein intensiver Vergleich verschiedener Versicherungen.

So können beispielsweise folgende Behandlungen in der Versicherung enthalten sein:

  • Akkupunktur
  • Magnetfeldtherapie
  • Hydrotherapie
  • Kinesiologie
  • Eigenharnbehandlung
  • Ayurveda
  • Aromatherapie
  • Osteopathie
  • Nervenpunktmassage
  • Reflexzonenmassage
  • Shiatsu
  • Ultraschalltherapie

Wie wird abgerechnet?

Es gibt ein Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker, nach dem diese ihre Leistungen abrechnen.

Heilpraktikerzusatzversicherungen erstatten in der Regel diese Kosten. Meistens sind das 80 Prozent der Gesamtsumme.

Patienten sollten bei der Auswahl der Versicherung auch auf diese beiden Punkte achten:

  • Die Höhe des Selbstkostenanteils
  • Die jährliche Höchstgrenze für die Kosten von Behandlungen durch Heilpraktiker. Manche Versicherer haben auch keine Höchstgrenze (dafür höhere Tarife)

Mischversicherung oder reine Heilpraktikerzusatzversicherung?

Eine Mischversicherung macht Sinn, wenn Behandlungen nicht nur bei Heilpraktikern erfolgen sollen, sondern auch bei anerkannten Ärzten. Mit einer Mischversicherung können Patienten beispielsweise naturheilkundliche Leistungen ihres Kassenarztes erstatten lassen, sofern er eine solche Spezialisierung hat. Private Krankenversicherungen bieten diese Versicherungsform an. Interessierte sollten genau prüfen, welche Leistungen abgedeckt sind.

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