Streitigkeiten im Beruf kommen immer wieder vor, wer in Köln und Umgebung zu Hause ist, wendet sich an das Arbeitsgericht Köln. Das Arbeitsgericht Köln ist das größte Arbeitsgericht im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig ist es eines der größten und ältesten in der Bundesrepublik Deutschland.

Recht wird im Arbeitsgericht Köln schon seit 1811 gesprochen. Das Einzugsgebiet des Arbeitsgerichts umfasst die kreisfreie Stadt Köln sowie den Erftkreis und den Rheinisch-Bergischen-Kreis. Die Aufgaben des Arbeitsgerichts sind breit gefächert in erster Linie handelt es sich dabei allerdings um Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, zum Beispiel im Rahmen einer Kündigung im Beruf oder einer Abmahnung.


Arbeitsgericht Köln – die Aufgaben im Überblick

Arbeitsgericht Köln

Die Zuständigkeiten des Arbeitsgerichts werden nach §§2,2a des Arbeitsgerichtsgesetzes geregelt. In erster Linie ist es allerdings zuständig für bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Darüber hinaus ist es zuständig für Streitigkeiten unter Tarifvertragsparteien oder jenen zwischen arbeitnehmerähnlichen Personen und ihren Auftraggebern. Im Fall des Falles können sich auch Lehrlinge an das zuständige Arbeitsgericht Köln wenden.

Eine Klage kann man unter anderem auch mündlich in der Geschäftsstelle des Arbeitsgerichts Köln zu Protokoll geben. Jedoch bevorzugen viele Kläger die schriftliche Form.

Aufgaben vom Arbeitsgericht Köln:

  • Schlichten von Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und -nehmer
  • Schlichtung zwischen Tarifparteien
  • Schlichten von Streitigkeiten von Betriebsrat und Arbeitgeber
  • Hilfe bei Problemen zwischen arbeitnehmerähnlichen Personen und ihren Auftraggebern
  • Wichtig ist, dass man sich immer an das zum Geschäfts- oder Wohnsitz gehörende Arbeitsgericht Köln wendet. Ein Rechtsanwalt ist zunächst nicht nötig.

Verfahrensablauf im Arbeitsgericht Köln

Die Kammer des Arbeitsgerichts besteht aus einem Berufsrichter und je einem ehrenamtlichen Richter von der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite. Jedes Mitglied hat je eine Stimme. Wird eine Klage eingereicht, wird grundsätzlich zeitnah ein Gütetermin festgesetzt. Dieser Termin wird ohne die ehrenamtlichen Richter durchgeführt. Er dient zur Einschätzung der Rechts- bzw. Sachlage, zudem ist es ein Versuch eine schnelle gütliche Einigung zu erzielen.

Scheitert dieser erste Termin, findet ein weiterer Termin vor der Kammer, das heißt, mit den beiden ehrenamtlichen Richtern statt. Für diesen Termin müssen beide Parteien mithilfe von Schriftsätzen vorbereiten, wer sich dies nicht allein zutraut, kann auf Wunsch einen Rechtsanwalt hinzuziehen.

Verfahrenskosten am Arbeitsgericht Köln

Die Kosten für den Rechtsanwalt trägt am Arbeitsgericht Köln in der ersten Instanz jeder selbst. Wer den Prozess verliert, muss allerdings zusätzlich die Gerichtskosten tragen. Diese sind jedoch in der Regel überschaubar. Darüber hinaus hat der Unterlegene die Möglichkeit, sich an das Landesarbeitsgericht zu wenden, in diesem Fall ist ein Rechtsbeistand zwingend erforderlich. Bei Bedarf ist es jedoch möglich Prozesskostenhilfe zu beantragen.

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Einzelnachweise

Justiz online: Arbeitsgericht Köln »
Gesetze im Internet: Arbeitsgerichtsgesetz »


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