Erwerbsunfähigkeitsrente

Die Erwerbsunfähigkeitsrente ist für Menschen gedacht, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf vollzeitig auszuüben.

Dies kann zum Beispiel durch einen Unfall hervorgerufen worden sein, bei welchem beispielsweise die Fähigkeit, seine Arme oder Beine zu benutzen oder aber auch andere Körperteile verloren gegangen sind und dementsprechend der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Generell unterliegt eine Auszahlung einer solchen Rente strengen Voraussetzungen. Gewährt wird diese durch den Staat - der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Wer bekommt alles Erwerbsunfähigkeitsrente?

Grundvoraussetzungen für Erwerbsunfähigkeitsrente:

  • Das gesetzliche Rentenalter darf für eine Erwerbsunfähigkeitsrente nicht schon erreicht sein (etwa mit 67 Jahren geht man im Schnitt in Rente),
  • Gesundheitliche Einschränkungen müssen ärztlich belegt und dokumentiert werden,
  • kein oder nur teilweiser Einsatz im Beruf auf dem Arbeitsmarkt darf möglich sein,
  • bei nur teilweiser Einsetzbarkeit muss die vorherige Tätigkeit keine Stellen auf dem freien Arbeitsmarkt mehr bieten können,
  • der Antragsteller darf nur weniger als 3 Stunden täglich arbeiten können.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann man einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente beim Vater Staat, hier also bei der Deutschen Rentenversicherung, stellen.

Wann bekommt man Erwerbsminderungsrente?

Sobald die Grundvoraussetzungen vorliegen und ein Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung auf Erwerbsminderungsrente gestellt wurde, wird der Antrag geprüft.

Es müssen hier allerdings alle Nachweise und ärztliche Bestätigungen sowie Gutachten vorgelegt werden. Auch ist damit zu rechnen, dass der Bund der Deutschen Rentenversicherer den Antragsteller zu einem eigenen Arzt oder Begutachter schickt, um diesen untersuchen zu lassen.

Es muss damit gerechnet werden, dass ein solcher Antrag einen enormen Zeit- und auf Nervenaufwand mit sich bringt.

Warum bekommt man eine Erwerbsminderungsrente?

Für Menschen, die eine physische oder psychische Belastung durch traumatische Erlebnisse oder Unfälle erlebt haben, eignet sich die Erwerbsminderungsrente.

Hier kann allerdings eine nur eingeschränkte Tätigkeit mit einbezogen werden.


Unterschied zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sichert in der Regel eine totale Berufsunfähigkeit ab. Der Versicherungsnehmer zahlt hier ganz normale Beiträge an die Versicherung.

Hier werden von dem privaten Versicherer die Zahlungen an den Versicherungsnehmer geleistet, falls ein Anspruch gegeben ist. Bei der Erwerbsminderungsrente aber wird ein Teil - zumindest bei einer teilweisen Erwerbsunfähigkeit - zum selbst beigebrachten Lohn/Gehalt zugezahlt.


Dieses könnten sie aufgrund ihrer eingeschränkten Erwerbsfähigkeit (= Erwerbsunfähigkeitsrente) nicht alleine leisten und bekommen somit Hilfe.

Das könnte Sie auch interessieren