Mit dem Nettolohnrechner, der nichts anderes als ein Brutto-Netto-Rechner ist, lässt sich das individuelle Gehalt schnell und ohne viel Aufwand berechnen.


Nettolohnrechner 2018 – die Abzüge vom Bruttolohn

Wer einen Jobwechsel anstrebt oder ins Berufsleben startet, muss wohl oder übel auch über das Gehalt verhandeln. Geht es hier nur um das Monatsbrutto, hat man schnell eine falsche Vorstellung vom finanziellen Rahmen, der zum Leben bleibt.

Abgezogen werden beispielsweise:

Diese Abzüge wirken sich unterschiedlich stark auf den Auszahlungsbetrag aus, den der Arbeitgeber letztlich überweist.

Diese Beiträge zur Sozialversicherung werden aber nicht allein vom Arbeitnehmer getragen, der Arbeitgeber trägt einen Teil der Last mit. Der Nettolohnrechner berücksichtigt diese Tatsache und kann anhand des Bruttogehalts berechnen, mit welchem Auszahlungsbetrag zu rechnen ist.

Wofür braucht man den Nettolohnrechner?

Zu wissen, wie hoch das Nettogehalt ausfällt, ist in verschiedenen Situationen nützlich. Einerseits hilft es dabei, realistische Gehaltsvorstellungen in einem Bewerbungsgespräch umzusetzen. Schließlich will man mit der beruflichen Tätigkeit den Lebensunterhalt decken können.

Auf der anderen Seite kann sich der Nettolohnrechner auch im Zusammenhang mit einem Gehaltsplus auszahlen. Jeder Euro, um den der Arbeitgeber das Gehalt anhebt, ist zwar ein Lob für das eigene Engagement. Allerdings kann es durch die Progression passieren, dass von der Gehaltserhöhung nicht viel übrig bleibt.

Durch den Nettolohnrechner lässt sich die Auswirkung der Erhöhung im Vorfeld einschätzen. Und wo klar ist, ab welcher Grenze sich eine Gehaltserhöhung nicht mehr rechnet, kann zu anderen Gestaltungselementen – wie steuerfreien Arbeitgeberzuwendungen – als Gehaltsbonus gegriffen werden.

  • Der Nettolohnrechner macht sich auf dann bezahlt, wenn verschiedene Lohnsteuerklassenkonstellationen zu prüfen sind. Dies ist bei Lebenspartnerschaften oder Ehepaaren oft der Fall, um die Abzüge optimal zu gestalten.