Die Abteilung Nachlass des Amtsgerichtes Bühl ist für alle Bürger zuständig, die beim Todeszeitpunkt im zuständigen Gerichtsbezirks lebten.

Wenn Personen über ein handgeschriebenes Testament verfügen, können sie sich an das Nachlassgericht Bühl wenden. Erben können am Nachlassgericht Bühl außerdem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

Angelegenheiten, die den Nachlass betreffen, werden nicht alle vom Nachlassgericht Bühl verwaltet. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dem Bezirk, in dem die erklärende Person lebt.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Bühl weitergeleitet.


Nachlassgericht Bühl - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Bühl

Zum großen Teil sind die unterschiedlichen Aufgaben des Nachlassgerichts Bühl gebührenpflichtig.

Aufgaben, die in den Bereich des Nachlassgerichts Bühl fallen, sind zum Beispiel:

  • Testamentsvollstreckerzeugnisse
  • Eröffnung von Verfügungen im Todesfall
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Verwahren von Verfügungen im Todesfall
  • Ausstellung von Erbscheinen
  • Verwalten des Erbes

Nachlassgericht Bühl - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Hauptstraße 94
77815 Bühl
Postfach 11 55
77801 Bühl

Kontakt

Telefon-Nr.: 07223 80859-10
Fax-Nummer: 07223 80859-34
Homepage: amtsgericht-buehl.de

Zusätzliche Aufgaben beim Amtsgericht Bühl

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Bühl Der elektronische Rechtsverkehr wird noch für folgende andere Verfahren durch das Amtsgericht abgedeckt:

  • Zivilverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Strafverfahren
  • Familiensachen

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Bühl

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass das Ausschlagen einer Erbschaft auch bei der Nachlassabteilung des für den Erbempfänger zuständigen Amtsgerichtes erklärt werden kann.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Ein Erbschein wird nur vom zuständigen Nachlassgericht ausgehändigt, wenn vorab ein entsprechender gültiger Antrag eingereicht wurde. Es kann unterschiedliche Fälle geben, nach denen der Erbschein beantragt wird. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »
dejure.org: § 343 (FamFG) Örtliche Zuständigkeit »
Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
buzer.de: § 23a - Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) »