Für alle Personen, die zum Zeitpunkt des Todes im Bezirk des zuständigen Amtsgerichts Eckernförde lebten, ist die Nachlassabteilung des Gerichts zuständig.

Das Nachlassgericht Eckernförde nimmt Nachlassschreiben von Personen in Verwahrung. Am Nachlassgericht Eckernförde können Angehörige darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

In wenigen besonderen Fällen liegt die jeweilige Zuständigkeit nicht beim Nachlassgericht Eckernförde. Für eine Ausschlagung der Erbschaft etwa, kann das Nachlassgericht am Wohnort der Person, die die Erklärung einreicht, aufgesucht werden.

Unterlagen, die dafür notwendig sind, werden dann von dort an das zuständige Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet, nachdem sie beglaubigt wurden


Nachlassgericht Eckernförde - die Aufgaben in der Übersicht

Nachlassgericht Eckernförde

Im Zuge einer Erbschaft fallen für die Erben Aufgaben an, für die fast ausnahmslos das Nachlassgericht Eckernförde zuständig ist. Kosten, die dabei anfallen, müssen von den Erben getragen werden.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Erbenermittlung
  • Verfügungseröffnung im Todesfall
  • Verwahrung von Verfügungen
  • Erteilen von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Verwalten des Nachlasses
  • Erbscheinausstellung
  • Vollstreckung eines Testaments

Nachlassgericht Eckernförde - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Reeperbahn 45 - 47
24340 Eckernförde
Postfach 11 07
24331 Eckernförde

Kontakt

Tel.: 04351 7153
Fax-Nummer: 04351 715480
Website:ag-eckernfoerde.schleswig-holstein.de

Amtsgericht Eckernförde - weitere Aufgabenbereiche

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Eckernförde. So ist das Gericht unter anderem verantwortlich für den elektronischen Rechtsverkehr in den Bereichen:

  • Familiensachen
  • Strafverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Zivilverfahren

Nachlassgericht Eckernförde - Fragen und Antworten

Nachlassangelegenheiten, die die Erbausschlagung betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Wohnort der erklärenden Person in dem dafür zuständigen Nachlassgericht durchgeführt werden.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

In diesem Falle wird immer das Amtsgericht in Berlin Schöneberg für die Verwaltung des Falls zuständig.

Ein Erbschein wird nur dann vom Amtsgericht ausgestellt, wenn ein Grund dafür vorliegt und daraufhin ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Die Erstellung eines Antrags liegt nicht nur bei einer Person des Nachlassverfahrens. Die alleinigen Erben, die Miterben, die Nacherben oder auch andere Personen sind dazu berechtigt. Auch ein Testamentsvollstrecker ist dazu berechtigt, einen Erbscheinantrag vorzubringen.


Einzelnachweise

buzer.de: § 23a - Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) »
buzer.de: § 2247 - Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »