Betroffene Personen, die vor ihrem Tod im Bereich des Amtsgerichts Frankenberg (Eder) wohnten, sind der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Frankenberg (Eder) zugeteilt.

Diese Personen können ihr handschriftliches Nachlassschreiben beim Nachlassgericht Frankenberg (Eder) hinterlegen. Erben können am Nachlassgericht Frankenberg (Eder) zudem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

Nicht für alle Nachlassangelegenheiten ist das Nachlassgericht Frankenberg (Eder) zuständig. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dem Bezirk, in dem die betroffene Person gemeldet ist.

Die Übermittlung der für eine Erbausschlagung erforderlichen beglaubigten Dokumente ist gesetzlich geregelt und wird vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers vorgenommen.


Nachlassgericht Frankenberg (Eder) - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Frankenberg (Eder)

Das Nachlassgericht Frankenberg (Eder) übernimmt diverse, zum großen Teil gebührenpflichtige Aufgaben.

Hierzu gehören:

  • Erbscheinausstellung
  • Nachlasssicherung
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Erbenermittlung
  • Testamentsvollstreckung
  • Verwahren von Verfügungen im Todesfall
  • Verfügungseröffnung im Falle des Todes

Nachlassgericht Frankenberg (Eder) - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Geismarer Straße 22
35066 Frankenberg (Eder)
Geismarer Straße 22
35066 Frankenberg (Eder)

Kontakt

Tel.-Nr.: 06451 7261-0
Fax: 06451 7261-61
Internetseite: ag-frankenberg.justiz.hessen.de

Welche Aufgaben hat das Amtsgericht Frankenberg (Eder) außerdem?

Das Amtsgericht regelt nicht nur den Nachlass, es betreut auch andere Bereiche, in denen Rechtsverkehr stattfindet:

  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Nachlassgericht Frankenberg (Eder) - häufige Fragen

Laut § 344 Abs. 7 FamFG können Erbausschlagungen an dem für den Erben örtlich zuständigen Nachlassgericht erklärt werden.

Die Weiterleitung erfolgt, damit eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Ein Erbschein wird vom Nachlassgericht nur dann erteilt, wenn auch ein Antrag darauf gestellt wurde. Die Erstellung eines Antrags liegt nicht nur bei einer Person des Nachlassverfahrens. Die alleinigen Erben, die Miterben, die Nacherben oder auch andere Personen sind dazu berechtigt. Auch ein Testamentsvollstrecker ist dazu berechtigt, einen Erbscheinantrag vorzubringen.


Einzelnachweise

buzer.de: § 343 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
Gesetze im Internet: BGB § 2247 Eigenhändiges Testament »