Für alle Personen, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Bezirk des Amtsgerichtes Garmisch-Partenkirchen wohnhaft waren, gilt, dass sie der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Garmisch-Partenkirchen in diesem Gebiet unterstellt sind.

Das Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen nimmt Nachlassschreiben von Personen in Verwahrung. Erben können am Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen außerdem einen Antrag zur Ausfertigung eines Erbscheins einreichen.

In wenigen besonderen Fällen liegt die jeweilige Zuständigkeit nicht beim Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen. Soll eine Ausschlagung des Erbes erfolgen, kann die entsprechende Erklärung beispielsweise auch am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Erben abgegeben werden.

Die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente werden nach Prüfung und Beglaubigung vom Nachlassgericht des Erben regulär an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen

Für fast alle Aufgaben, die im Zuge einer Erbschaft für die Erben bzw. den Erblasser anfallen, ist das Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen zuständig. Kosten, die dabei anfallen, müssen von den Erben getragen werden.

Zu den Aufgaben zählen:

  • Vollstrecken von Testamenten
  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Sichern des Nachlasses
  • Erbenermittlung

Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Rathausplatz 11
82467 Garmisch-Partenkirchen
Rathausplatz 11
82467 Garmisch-Partenkirchen

Kontakt

Telefon-Nr.: 08821 928-0
Fax-Nr.: 08821 928-100
Website:justiz.bayern.de/gericht/ag/gap

Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Auch andere Aufgabengebiete werden von dem zuständigen Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen verwaltet und betreut. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Grundbuchverfahren
  • Strafverfahren

Die häufigsten Fragen zum Nachlassgericht Garmisch-Partenkirchen

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass das Ausschlagen einer Erbschaft auch bei der Nachlassabteilung des für den Erbempfänger zuständigen Amtsgerichtes erklärt werden kann.

Vom Nachlassgericht des Erben werden die Dokumente beglaubigt weitergeleitet, so dass der Erbe es wesentlich einfacher hat, das Ausschlagen des Erbes durchzuführen.

Das Nachlassgericht Berlin Schöneberg gilt immer dann als zuständig, wenn das örtlich zuständige Nachlassgericht nicht ermittelt werden konnte.

Nach Einreichen eines Antrags auf einen Erbschein, kann man auf die Aushändigung solch eines Erbscheins hoffen. Dieser Antrag kann von verschiedenen Personen gestellt werden: Alleinerben, Miterben, Nach- und Ersatzerben.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: GVG § 23a »
Gesetze im Internet: BGB § 2247 Eigenhändiges Testament »
Gesetze im Internet: FamFG § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »