Die Abteilung Nachlass des Amtsgerichtes Gronau (Westfalen) ist für alle Bürger zuständig, die zum Todeszeitpunkt im Bezirk des Gerichts wohnhaft waren.

Das Nachlassgericht Gronau (Westfalen) nimmt Nachlassschreiben von Personen in Verwahrung. Erben können am Nachlassgericht Gronau (Westfalen) außerdem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

In bestimmten Fällen ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Gronau (Westfalen) nicht zuständig. So kann die Erbausschlagung zum Beispiel auch am Nachlassgericht vorgenommen werden, in dem Bezirk, in dem die erklärende Person lebt.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Gronau (Westfalen) weitergeleitet.


Nachlassgericht Gronau (Westfalen) - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Gronau (Westfalen)

Ein Nachlassgericht ist für verschiedene Aufgaben zuständig, die nicht immer gebührenfrei sind.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Gronau (Westfalen) auf einen Blick:

  • Nachlassverwaltung
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Verfügungen, die bis zum Todesfall verwahrt werden
  • Sicherung des Erbes
  • Erbenermittlung
  • Verfügungseröffnung im Todesfall

Nachlassgericht Gronau (Westfalen) - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Alter Markt 5 - 7
48599 Gronau (Westfalen)

48596 Gronau (Westfalen)

Kontakt

Telefon-Nr.: 02562 920-0
Fax-Nummer: 02562 920-44
Website: ag-gronau.nrw.de

Weitere Aufgaben des Amtsgerichts Gronau (Westfalen)

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Gronau (Westfalen). Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Familiensachen
  • Grundbuchverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Die häufigsten Fragen zum Nachlassgericht Gronau (Westfalen)

Laut § 344 Abs. 7 FamFG werden die erforderlichen beglaubigten Dokumente auch von der Nachlassabteilung des Amtsgericht der ausschlagenden Person an das zuständige Amtsgericht des Erblassers weitergeleitet.

Dem Erben entstehen keine weiteren Kosten durch die Anmeldung zur Ausschlagung des Erbes am Wohnort des Erblassers. Stattdessen arbeiten die beiden Nachlassgerichte Hand in Hand und das Amtsgericht des Erben leitet alle Dokumente beglaubigt an das Amtsgericht des Verstorbenen weiter.

In diesem Falle wird immer das Amtsgericht in Berlin Schöneberg für die Verwaltung des Falls zuständig.

Vom Amtsgericht wird ein Erbschein nur dann erteilt, wenn ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Der Antrag kann von verschiedenen Beteiligten im Nachlassverfahren gestellt werden. So zum Beispiel von den Alleinerben, Miterben, Nacherben oder Ersatzerben. Der Antrag auf einen Erbschein kann auch vom Testamentsvollstrecker erfolgen.


Einzelnachweise

buzer.de: § 342 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »