Für alle gemeldeten Personen, die zum Todeszeitpunkt im jeweiligen Bezirk des Amtsgerichts gewohnt haben, gilt, dass Sie von der Nachlassabteilung des Amtsgericht Halle (Westfalen) betreut werden.

Das Nachlassgericht Halle (Westfalen) nimmt Nachlassschreiben der Bürger in Verwahrung. Erben können am Nachlassgericht Halle (Westfalen) zudem einen Antrag zur Ausfertigung eines Erbscheins einreichen.

Nicht für alle Angelegenheiten den Nachlass betreffend ist das Nachlassgericht Halle (Westfalen) (ID: R2104) zuständig. Für eine Ausschlagung der Erbschaft etwa, kann das Nachlassgericht am Wohnort der Person, die die Erklärung einreicht, aufgesucht werden.

Die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente werden nach Prüfung und Beglaubigung vom Nachlassgericht des Erben regulär an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Halle (Westfalen) - die Aufgaben im Überblick

Nachlassgericht Halle (Westfalen)

Eine Vielzahl von Aufgaben werden vom jeweiligen Nachlassgericht übernommen, davon sind einige mit Gebühren verknüpft.

Aufgaben, die in den Bereich des Nachlassgerichts Halle (Westfalen) fallen, sind zum Beispiel:

  • Vollstreckung des Testaments
  • Ermittlung der Erben
  • Verfügungen im Todesfall
  • Erbscheinausstellung
  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Sichern von allen Dingen, die zum Nachlass gehören
  • Nachlassverwaltung
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse

Nachlassgericht Halle (Westfalen) - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Lange Straße 46
33790 Halle (Westfalen)

33788 Halle (Westfalen)

Kontakt

Telefon-Nr.: 05201 8132-0
Fax-Nr.: 05201 8132-20
Homepage:ag-halle.nrw.de

Amtsgericht Halle (Westfalen) - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Auch andere Aufgabengebiete werden von dem zuständigen Amtsgericht Halle (Westfalen) verwaltet und betreut So ist das Gericht unter anderem verantwortlich für den elektronischen Rechtsverkehr in den Bereichen:

  • Familiensachen
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Nachlassgericht Halle (Westfalen) - häufige Fragen

Laut § 344 Abs. 7 FamFG werden die erforderlichen beglaubigten Dokumente auch von der Nachlassabteilung des Amtsgericht der ausschlagenden Person an das zuständige Amtsgericht des Erblassers weitergeleitet.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass der Erbe es wesentlich einfacher hat, das Ausschlagen des Erbes durchzuführen.

Das Nachlassgericht Berlin Schöneberg gilt immer dann als zuständig, wenn das örtlich zuständige Nachlassgericht nicht ermittelt werden konnte.

Nach Einreichen eines Antrags auf einen Erbschein, kann eine Ausstellung solch eines Scheins erfolgen.Dieser Antrag kann vom Alleinerben, von möglichen Miterben, Nach- oder Ersatzerben sowie vom Testamentsvollstrecker gestellt werden.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: BGB § 2247 Eigenhändiges Testament »
dejure.org: Gerichtsverfassungsgsetz § 23a »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »
Gesetze im Internet: FamFG § 343 Örtliche Zuständigkeit »