Für alle Personen zuständig ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Herne-Wanne, die beim Todeszeitpunkt im zuständigen Gerichtsbezirks lebten. Diese Personen können ihr handschriftlich Testament beim Nachlassgericht Herne-Wanne in Verwahrung geben. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kontakt
  2. Zuständigkeiten
  3. Aufgaben
  4. Fragen
+ 1.273,00 € jährlich kassieren
Staatliche Zulagen mitnehmen!

Nicht alle Angelegenheiten, die den Nachlass betreffen, betreut das Nachlassgericht Herne-Wanne. Für die Ausschlagung der Erbschaft zum Beispiel, kann das Nachlassgericht am Aufenthaltsort der Person, die die Erklärung einreicht, zuständig sein.

Das für den Erben örtlich zuständige Nachlassgericht ist dazu angehalten, die benötigten, beglaubigten Dokumente an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weiterzugeben.

Nachlassgericht Herne-Wanne - Anfahrt und Kontaktadressen

Amtsgericht Herne
Hauptstraße 129
44651 Herne

Postfach 20 01 62
44631 Herne

Telefon-Nr.: 02325 690-0
Fax: 02325 690-50
Website: www.ag-hernewanne.nrw.de

Welche Zuständigkeiten hat das Nachlassgericht Herne-Wanne?

Zum großen Teil sind die diversen Aufgaben des Nachlassgerichts Herne-Wanne gebührenpflichtig.

Folgende Aufgaben übernimmt das Nachlassgericht als Amtsgericht Herne-Wanne:

  • Verfügungen, die bis zum Todesfall verwahrt werden
  • Eröffnung von Verfügungen im Falle des Todes
  • Nachlassverwaltung
  • Ermittlung der Erben
  • Vollstreckung des Testaments
  • Erbscheinausstellung
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse

Amtsgericht Herne-Wanne - zusätzliche Aufgaben

Das Amtsgericht regelt nicht nur den Nachlass im Falle eines Todes, sondern kümmert sich auch um die rechtlichen Angelegenheiten folgender Verfahren:

  • Grundbuchverfahren
  • Zivilverfahren

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Herne-Wanne

Laut § 344 Abs. 7 FamFG kann eine Erbausschlagung auch am Wohnort der Person durchgeführt werden, die das Erbe ausschlagen möchte.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Das Nachlassgericht erteilt nur dann einen Erbschein, wenn ein Grund dafür vorliegt und daraufhin ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Wer diesen Antrag stellen kann, ist vom individuellen Erbfall abhängig. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 343 Örtliche Zuständigkeit »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  4. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.