Personen, die zum Todeszeitpunkt im Einzugsgebiet des Amtsgerichts Iserlohn lebten, betreut die Abteilung Nachlass des Amtsgerichts Iserlohn in Nordrhein-Westfalen.

Möchten Personen aus dem örtlichen Zuständigkeitsbereich des Gerichtes ihr Testament in Verwahrung geben, liegt die Zuständigkeit bei diesem Amtsgericht Iserlohn. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

In einigen besonderen Fällen liegt die örtliche Zuständigkeit nicht beim Nachlassgericht Iserlohn. Soll ein Erbausschlag eingereicht werden, kann die entsprechende Erklärung beispielsweise auch am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Erben abgegeben werden.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Iserlohn weitergeleitet.


Welche Funktionen übernimmt das Nachlassgericht Iserlohn?

Nachlassgericht Iserlohn

Im Zuge einer Erbschaft fallen für die Erben Aufgaben an, für die fast ausnahmslos das Nachlassgericht Iserlohn zuständig ist. Die Kosten müssen von den Erben getragen werden.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Iserlohn auf einen Blick:

  • Erteilen von Erbscheinen
  • Verfügungen im Todesfall
  • Sichern von allen Dingen, die zum Nachlass gehören
  • Nachlassverwaltung
  • Ermitteln der Erben
  • Eröffnen von Verfügungen
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Vollstreckung des Testaments

Nachlassgericht Iserlohn - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Friedrichstraße 108 - 110
58636 Iserlohn
Friedrichstraße 108 - 110
58636 Iserlohn

Kontakt

Tel.-Nr.: 02371 661-0
Fax-Nr.: 02371 661-110
Website: ag-iserlohn.nrw.de

Amtsgericht Iserlohn - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Nicht nur für den Nachlass ist das Amtsgericht zuständig, sondern auch für Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt wird:

  • Grundbuchverfahren
  • Zivilverfahren
  • Familiensachen
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

Häufig gestellte Fragen zum Nachlassgericht Iserlohn

Angelegenheiten des Nachlasses, die das Ausschlagen des Erbes betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Nachlassgericht im Bezirk des gewöhnlichen Aufenthalts der erklärenden Person vorgenommen werden.

Die notwendigen Unterlagen werden vom Nachlassgericht, an dem die Erbausschlagung erklärt wurde, an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weitergeleitet. Für den Erben entstehen demnach keine anreisebedingte Kosten.

Ein Nachlassgericht ist dann für diesen Fall zuständig: Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg.

Ein Erbschein wird nur dann vom Amtsgericht ausgestellt, nachdem vorab ein entsprechender Antrag eines Beteiligten beim Nachlassgericht eingereicht wurde. Je nach Erbfall ist es unterschiedlich, wer den Antrag auf einen Erbschein stellen kann. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »
Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »