Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Montabaur ist für alle Bürger zuständig, die zum Todeszeitpunkt im Bezirk des Gerichts wohnhaft waren. Das Nachlassgericht Montabaur nimmt Nachlassschreiben der Bürger in Verwahrung. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier außerdem einen Erbschein beantragen.

Inhaltsverzeichnis:
  1. Anschrift
  2. Aufgaben
  3. Fragen
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Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Montabaur ist in bestimmten Fällen nicht zuständig. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dem Bezirk, in dem die betroffene Person gemeldet ist.

Gesetzlich ist festgesetzt, dass die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente vom Nachlassgericht des Erben in beglaubigter Form an die zuständige Nachlassabteilung des für den Erblasser zuständigen Amtsgerichtes übermittelt werden.

Nachlassgericht Montabaur - Anschrift

Amtsgericht Montabau
Bahnhofstraße 47
56410 Montabau

Postfach 13 65
56403 Montabaur

Tel.: 02602 151-0
Fax-Nr.: 02602 151-151
Website: www.agmon.justiz.rlp.de

Nachlassgericht Montabaur - die Aufgaben in der Übersicht

Zu den Zuständigkeiten eines Nachlassgerichts gehören verschiedene Fälle, für die teilweise eine Gebühr entrichtet werden muss.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Montabaur auf einen Blick:

  • Verfügungen, die bis zum Todesfall verwahrt werden
  • Sichern von allen Dingen, die zum Nachlass gehören
  • Testamentsvollstreckung
  • Ermittlung der Erben
  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Nachlassverwaltung
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Erbscheinerteilung

Amtsgericht Montabaur - weitere Aufgabenbereiche

Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt werden kann, wird ebenfalls von diesem Amtsgericht übernommen:

  • Strafverfahren
  • Grundbuchverfahren

Die häufigsten Fragen zum Nachlassgericht Montabaur

Laut § 344 Abs. 7 FamFG ist es nicht notwendig zu dem Nachlassgericht des Verstorbenen zu kommen.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass die Anreise durch den Erben nicht mehr erforderlich ist.

Ein Erbschein wird nur vom zuständigen Nachlassgericht ausgehändigt, wenn vorab ein entsprechender gültiger Antrag eingereicht wurde. Dieser Antrag auf einen Erbschein kann von folgenden Personen gestellt werden: Testamentsvollstrecker, alleinige Erben, Miterben, Nacherben und Ersatzerben.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »
  4. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - § 2247 Eigenhändiges Testament »

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