Alle gemeldeten Personen werden von der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Neubrandenburg Zweigstelle Demmin betreut, die beim Zeitpunkt des Todes im zuständigen Gerichtsbezirks lebten. Diese Personen können ihr von Hand geschriebenes Nachlassschreiben beim Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin hinterlegen. Zum Nachlass Berechtigte können am Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin zudem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

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In einigen besonderen Fällen liegt die jeweilige Zuständigkeit nicht beim Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin. Soll eine Ausschlagung des Erbes erfolgen, kann die Person diesen Erbausschlag im Bezirk des Wohnorts einreichen und durchführen lassen.

Unterlagen, die dafür notwendig sind, werden dann von dort an das zuständige Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet, nachdem sie beglaubigt wurden.

Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin - Anfahrt und Kontaktadressen

Amtsgericht Demmin
Clara-Zetkin-Straße 14
17109 Demmin

Telefon-Nr.: 0395 5444-700
Fax-Nr.: 0395 5444-701
Internetseite: www.mv-justiz.de/gerichte-und-staatsanwaltschaften/ordentliche-gerichte/amtsgericht-neubrandenburg/

Welche Aufgaben übernimmt das Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin?

Zum großen Teil sind die unterschiedlichen Aufgaben des Nachlassgerichts Neubrandenburg Zweigstelle Demmin gebührenpflichtig.

Hierzu gehören:

  • Erbscheinausstellung
  • Erbenermittlung
  • Verwalten des Nachlasses
  • Verwahren von Verfügungen im Todesfall
  • Sicherung des Nachlasses
  • Vollstreckung des Testaments
  • Erteilen von Testamentsvollstreckerzeugnissen

Zusätzliche Aufgaben beim Amtsgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin

Auch andere Aufgabengebiete werden von dem zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin verwaltet und betreut So ist das Gericht unter anderem verantwortlich für den elektronischen Rechtsverkehr in den Bereichen:

  • Familiensachen
  • Zivilverfahren

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Neubrandenburg Zweigstelle Demmin

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass das Ausschlagen der Erbschaft auch am Amtsgericht des Erben erfolgen kann.

Die notwendigen Unterlagen werden vom Nachlassgericht, an dem die Erbausschlagung erklärt wurde, an das für den Erblasser zuständige Nachlassgericht weitergeleitet. Für den Erben entstehen demnach keine anreisebedingte Kosten.

In diesem Falle wird immer das Amtsgericht in Berlin Schöneberg für die Verwaltung des Falls zuständig.

Vom Amtsgericht wird ein Erbschein nur dann erteilt, wenn auch ein Antrag darauf gestellt wurde. Der Antrag zur Erteilung eines Erbscheins kann je nach den jeweiligen Rahmenbedingungen einer Erbschaft vom Alleinerben sowie den möglichen Mit-, Nach- oder Ersatzerben gestellt werden. Die Berechtigung für solche einen Antrag auf einen Erbschein kann auch vom Vollstrecker des Testaments erfolgen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 343 Örtliche Zuständigkeit »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.