Betroffene Personen, die vor ihrem Tod im Bezirk des Amtsgerichts Philippsburg wohnten, werden von der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Philippsburg verwaltet.

Wenn Personen über ein handgeschriebenes Testament verfügen, liegt die Zuständigkeit bei diesem Nachlassgericht Philippsburg. Zum Nachlass Berechtigte können am Nachlassgericht Philippsburg außerdem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Philippsburg ist in bestimmten Fällen nicht zuständig. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dem Bezirk, in dem die erklärende Person lebt.

Gesetzlich ist festgesetzt, dass die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente vom Nachlassgericht des Erben in beglaubigter Form an die zuständige Nachlassabteilung des für den Erblasser zuständigen Amtsgerichtes übermittelt werden.


Nachlassgericht Philippsburg - die Aufgaben im Überblick

Nachlassgericht Philippsburg

Eine Vielzahl von Aufgaben werden vom jeweiligen Nachlassgericht übernommen, davon sind einige mit Gebühren verknüpft.

Aufgaben, die in den Bereich des Nachlassgerichts Philippsburg fallen, sind zum Beispiel:

  • Erteilung von Erbscheinen
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse
  • Verwalten des Nachlasses
  • Vollstreckung des Testaments
  • Sicherung des Nachlasses
  • Verwahren von Verfügungen im Todesfall
  • Eröffnung von Verfügungen im Falle des Todes

Nachlassgericht Philippsburg - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Marktplatz 8
76661 Philippsburg
Postfach 12 40
76653 Philippsburg

Kontakt

Tel.: 07256 9311-0
Fax-Nr.: 07256 9311-50
Webseite:amtsgericht-philippsburg.de

Amtsgericht Philippsburg - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Verschiedene weitere Tätigkeiten - neben Nachlassangelegenheiten - fallen in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Philippsburg Der elektronische Rechtsverkehr wird noch für folgende andere Verfahren durch das Amtsgericht abgedeckt:

  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Strafverfahren
  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Die häufigsten Fragen zum Nachlassgericht Philippsburg

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass die nötigen Dokumente auch vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet werden können. Das persönliche Erscheinen ist also nicht notwendig.

Die Weiterleitung erfolgt, damit die Anreise durch den Erben nicht mehr erforderlich ist.

Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg wird dann verantwortlich, wenn das örtliche Amtsgericht nicht gefunden werden kann.

Nur nach Einreichen eines entsprechenden Antrags auf einen Erbschein, kann das Nachlassgericht diesem nachkommen. Dieser Antrag kann von verschiedenen Personen gestellt werden: Alleinerben, Miterben, Nach- und Ersatzerben.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: GVG § 23a »
dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »