Personen, die zum Todeszeitpunkt im Einzugsgebiet des Amtsgerichts Rottenburg lebten, betreut die Abteilung Nachlass des Amtsgerichts Rottenburg (ID: B2706).

Wenn Personen ein handgeschriebenes Testament verwahren wollen, können sie das Nachlassgericht Rottenburg aufsuchen. Erben können am Nachlassgericht Rottenburg außerdem einen Antrag zur Ausfertigung eines Erbscheins einreichen.

Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Rottenburg ist in bestimmten Fällen nicht zuständig. So kann die Erbausschlagung zum Beispiel auch am Nachlassgericht vorgenommen werden, in dessen Bezirk die erklärende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Die beglaubigten Dokumente werden vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Rottenburg - die Aufgaben im Überblick

Nachlassgericht Rottenburg

Im Zuge einer Erbschaft fallen für die Erben Aufgaben an, für die fast ausnahmslos das Nachlassgericht Rottenburg zuständig ist. Die Erben tragen in der Regel auch die dafür anfallenden Kosten.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Rottenburg als Amtsgericht Rottenburg auf einen Blick:

  • Erteilen von Erbscheinen
  • Eröffnung von Verfügungen im Falle des Todes
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Verfügungsverwahrung (im Todesfall)
  • Ermittlung der Erben

Nachlassgericht Rottenburg - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Obere Gasse 44
72108 Rottenburg am Necka
Postfach 1 49
72102 Rottenburg am Neckar

Kontakt

Tel.: 07472 9860-0
Fax-Nummer: 07472 9860-49
Homepage:amtsgericht-rottenburg.de

Zusätzliche Aufgaben beim Amtsgericht Rottenburg

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Rottenburg. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Strafverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Familiensachen

Nachlassgericht Rottenburg - häufige Fragen

Der § 344 Abs. 7 FamFG legt fest, dass die Ausschlagung der Erbschaft auch im Nachlassgericht des Erben beantragt werden kann.

Dem Erben entstehen keine weiteren Kosten durch die Anmeldung zur Ausschlagung des Erbes am Wohnort des Erblassers. Stattdessen arbeiten die beiden Nachlassgerichte Hand in Hand und das Amtsgericht des Erben leitet alle Dokumente beglaubigt an das Amtsgericht des Verstorbenen weiter.

Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg wird dann verantwortlich, wenn das örtliche Amtsgericht nicht gefunden werden kann.

Ein Erbschein wird nur dann erforderlich und auch ausgestellt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Dieser Antrag kann von verschiedenen Personen gestellt werden: Alleinerben, Miterben, Nach- und Ersatzerben.


Einzelnachweise

dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
dejure.org: § 342 FamFG Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »