Alle gemeldeten Personen werden von der Abteilung Nachlass des Amtsgerichts Schönebeck betreut, die beim Todeszeitpunkt im zuständigen Gerichtsbezirks lebten. Das Nachlassgericht Schönebeck nimmt Nachlassschreiben der Bürger in Verwahrung. Zum Nachlass Berechtigte können am Nachlassgericht Schönebeck zudem einen Antrag zur Erstellung eines Erbscheins einreichen.

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In bestimmten Fällen ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Schönebeck nicht zuständig. Die Erbausschlagung kann in manchen Fällen auch an dem Nachlassgericht durchgeführt werden, in dessen Bezirk die erklärende Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Schönebeck weitergeleitet.

Nachlassgericht Schönebeck - Anfahrt und Kontaktadressen

Amtsgericht Schönebeck
Friedrichstraße 96
39218 Schönebeck (Elbe)

Postfach 15 51
39212 Schönebeck (Elbe)

Tel.: 03928 7820
Fax-Nummer: 03928 78220144
Internetseite: www.ag-sbk.sachsen-anhalt.de

Welche Zuständigkeiten hat das Nachlassgericht Schönebeck?

Eine Vielzahl von Aufgaben werden vom jeweiligen Nachlassgericht übernommen, davon sind einige mit Gebühren verknüpft.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Schönebeck auf einen Blick:

  • Erteilen von Erbscheinen
  • Ermittlung der Erben
  • Sichern des Erbes
  • Vollstreckung des Testaments
  • Verfügungen, die bis zum Todesfall verwahrt werden
  • Eröffnung von Verfügungen im Todesfall
  • Verwalten des Nachlasses
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen

Amtsgericht Schönebeck - weitere Aufgabenbereiche

Nicht nur für den Nachlass ist das Amtsgericht zuständig, sondern auch für Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt wird:

  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Zivilverfahren

Häufig gestellte Fragen zum Nachlassgericht Schönebeck

Wenn das Erbe ausgeschlagen werden soll, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Wohnort der erklärenden Person in dem dafür zuständigen Nachlassgericht durchgeführt werden.

Eine Weiterleitung erfolgt nach Beglaubigung der Dokumente, damit ein gesondertes Erscheinen mit erforderlichen Dokumenten durch den Erben nicht mehr nötig ist.

Ein Erbschein wird vom Nachlassgericht nur dann erteilt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Je nach Erbfall ist es unterschiedlich, wer den Antrag auf einen Erbschein stellen kann. So können sowohl Alleinerben als auch Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder der Testamentsvollstrecker für die Beantragung der Erbscheinerteilung in Frage kommen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 343 Örtliche Zuständigkeit »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - § 2247 Eigenhändiges Testament »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.