Personen, die ihren Wohnsitz im Zeitpunkt ihres Todes im Bereich des Amtsgerichts Schwerte hatten, betreut die Abteilung Nachlass des Amtsgerichts Schwerte (ID: R2609).

Wenn die betroffenen Personen ein handgeschriebenes Testament verwahren wollen, können sie das Nachlassgericht Schwerte aufsuchen. Zum Nachlass Berechtigte können am Nachlassgericht Schwerte außerdem einen Antrag zur Ausfertigung eines Erbscheins einreichen.

In bestimmten Fällen ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Schwerte nicht zuständig. Für eine Ausschlagung der Erbschaft etwa, kann das Nachlassgericht am Wohnort der Person, die die Erklärung einreicht, aufgesucht werden.

Die notwendigen Unterlagen werden von dort vom zuständigen Sachbearbeiter in öffentlich beglaubigter Form an das zuständige Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Welche Zuständigkeiten hat das Nachlassgericht Schwerte?

Nachlassgericht Schwerte

Im Zuge einer Erbschaft fallen für die Erben Aufgaben an, für die fast ausnahmslos das Nachlassgericht Schwerte zuständig ist. Die Kosten müssen von den Erben getragen werden.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Schwerte als Amtsgericht Schwerte auf einen Blick:

  • Verfügungsverwahrung (im Todesfall)
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Erbscheinausstellung
  • Sichern des Erbes
  • Eröffnen von Verfügungen
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Ermitteln der Erben

Nachlassgericht Schwerte - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Hagener Straße 40
58239 Schwerte
Postfach 11 69
58206 Schwerte

Kontakt

Tel.: 02304 240800
Fax-Nr.: 02304 2408080
Homepage:ag-schwerte.nrw.de

Weitere Aufgaben des Amtsgerichts Schwerte

Das Amtsgericht Schwerte verwaltet nicht nur Angelegenheiten bei einem Nachlass.Folgende Verfahren werden rechtlichen ebenfalls vom Amtsgericht verwaltet:

  • Zivilverfahren
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Familiensachen
  • Grundbuchverfahren

Häufig gestellte Fragen zum Nachlassgericht Schwerte

Laut § 344 Abs. 7 FamFG werden die erforderlichen beglaubigten Dokumente auch von der Nachlassabteilung des Amtsgericht der ausschlagenden Person an das zuständige Amtsgericht des Erblassers weitergeleitet.

Alle erforderlichen Unterlagen werden vom Amtsgericht beglaubigt und an das Nachlassgericht des Erblassers übermittelt. Es muss dann keine umständliche Anreise durch den Erben erfolgen.

Kann das örtlich zuständige Nachlassgericht nicht ermittelt werden, ist das Nachlassgericht Berlin Schöneberg der zuständig.

Ein Erbschein wird nur dann erforderlich und auch ausgestellt, wenn ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Den Antrag können die Alleinerben aber auch mögliche Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments stellen.


Einzelnachweise

Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
Gesetze im Internet: FamFG § 343 Örtliche Zuständigkeit »
Gesetze im Internet: GVG § 23a »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
Gesetze im Internet: FamFG § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »