Personen, die zum Todeszeitpunkt im Bezirk des Amtsgerichts Seligenstadt lebten, werden von der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Seligenstadt verwaltet. Das Nachlassgericht Seligenstadt nimmt Testamente von Personen in Verwahrung. Die Angehörigen des Verstorbenen können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

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In bestimmten Fällen ist die Nachlassabteilung des Amtsgerichts Seligenstadt nicht zuständig. Soll ein Erbe ausgeschlagen werden, kann die entsprechende Erklärung beispielsweise auch am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Erben abgegeben werden.

Die Übermittlung der für eine Erbausschlagung erforderlichen beglaubigten Dokumente ist gesetzlich geregelt und wird vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers vorgenommen.

Nachlassgericht Seligenstadt - Adressen und Kontaktdaten

Amtsgericht Seligenstadt
Klein Welzheimer Straße 1
63500 Seligenstadt

Postfach 11 64
63487 Seligenstadt

Tel.-Nr.: 06182 931-0
Fax-Nummer: 06182 931-150
Website: ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de/AG-Seligenstadt

Nachlassgericht Seligenstadt - die Aufgaben in der Übersicht

Zu den Zuständigkeiten eines Nachlassgerichts gehören verschiedene Fälle, für die teilweise eine Gebühr entrichtet werden muss.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Seligenstadt als Amtsgericht Seligenstadt auf einen Blick:

  • Alle Verfügungen bei einem Todesfall
  • Verfügungen im Todesfall
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Vollstreckung des Testaments
  • Ermitteln der Erben
  • Sicherung des Erbes
  • Erteilung von Erbscheinen

Weitere Aufgaben des Amtsgerichts Seligenstadt

Das Amtsgericht regelt nicht nur den Nachlass im Todesfall, sondern kümmert sich auch um die rechtlichen Angelegenheiten folgender Verfahren:

  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Zivilverfahren

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Seligenstadt

Laut § 344 Abs. 7 FamFG können Erbausschlagungen an dem für den Erben örtlich zuständigen Nachlassgericht erklärt werden.

Vom Nachlassgericht des Erben werden die Dokumente beglaubigt weitergeleitet, so dass der Erbe es wesentlich einfacher hat, das Ausschlagen des Erbes durchzuführen.

Nach Einreichen eines Antrags auf einen Erbschein, kann ein Erbschein vom Amtsgericht ausgestellt werden. Es kann unterschiedliche Fälle geben, nach denen der Erbschein beantragt wird. Es können nämlich Miterben, Alleinerben, Ersatzerben oder auch der Vollstrecker des Testaments den Erbschein beantragen.


Einzelnachweise

  1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - § 2247 Eigenhändiges Testament »
  2. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) - § 342 Begriffsbestimmung »
  3. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Gerichtsverfassungsgesetz - § 23a »

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