Personen, die ihren Wohnsitz im Zeitpunkt ihres Todes im Bereich des Amtsgerichts Syke hatten, werden von der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Syke verwaltet.

Wenn Personen ein handgeschriebenes Testament verwahren wollen, können sie sich an das Nachlassgericht Syke wenden. Am Nachlassgericht Syke können die Erben darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

In einigen besonderen Fällen liegt die örtliche Zuständigkeit nicht beim Amtsgericht Syke. Die Erbausschlagung kann in manchen Fällen auch an dem Nachlassgericht durchgeführt werden, in dem Bezirk, in dem die erklärende Person lebt.

Die für eine Erbausschlagung erforderlichen Dokumente werden nach Prüfung und Beglaubigung vom Nachlassgericht des Erben regulär an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Syke - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Syke

Ein Nachlassgericht ist für verschiedene Aufgaben zuständig, die nicht immer gebührenfrei sind.

Folgende Aufgaben übernimmt das Nachlassgericht als Amtsgericht Syke:

  • Nachlasssicherung
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Verfügungen im Todesfall

Nachlassgericht Syke - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Amtshof 2
28857 Syke
Postfach 11 65
28845 Syke

Kontakt

Telefon-Nr.: 04242 1650
Fax-Nr.: 04242 165100
Website:amtsgericht-syke.niedersachsen.de

Welche Aufgaben hat das Amtsgericht Syke außerdem?

Nicht nur für den Nachlass ist das Amtsgericht zuständig, sondern auch für Rechtsverkehr, der elektronisch abgewickelt wird:

  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Die häufigsten Fragen zum Nachlassgericht Syke

Laut § 344 Abs. 7 FamFG ist es nicht notwendig zu dem Nachlassgericht des Verstorbenen zu kommen.

Die beglaubigten Dokumente werden an das zuständige Nachlassgericht weitergeleitet, sodass der Erbe es wesentlich einfacher hat, das Ausschlagen des Erbes durchzuführen.

Sollte das örtlich zuständige Nachlassgericht nicht gefunden werden können, ist das Gericht in Berlin Schöneberg zuständig.

Ein Erbschein wird vom Nachlassgericht nur dann erteilt, insofern ein gültiger Antrag auf diesen Schein eingereicht wurde. Je nach Erbfall ist es unterschiedlich, wer den Antrag auf einen Erbschein stellen kann. So können sowohl Alleinerben als auch Miterben, Nacherben, Ersatzerben oder der Testamentsvollstrecker für die Beantragung der Erbscheinerteilung in Frage kommen.


Einzelnachweise

buzer.de: § 342 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
buzer.de: § 23a - Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) »
buzer.de: § 343 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »