Für alle Personen, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Bezirk des Amtsgerichtes Tecklenburg wohnhaft waren, gilt, dass Sie von der Nachlassabteilung des Amtsgericht Tecklenburg betreut werden.

Das Nachlassgericht Tecklenburg nimmt Nachlassschreiben der Bürger in Verwahrung. Am Nachlassgericht Tecklenburg können die Erben darüber hinaus die Ausstellung eines Erbscheins anfragen.

In wenigen besonderen Fällen liegt die jeweilige Zuständigkeit nicht beim Amtsgericht Tecklenburg. Ein Ausschlagen des Erbes beispielsweise kann auch am Nachlassgericht eingereicht und verhandelt werden, in dem Bezirk, in dem die betroffene Person gemeldet ist.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Tecklenburg weitergeleitet.


Nachlassgericht Tecklenburg - die Aufgaben in der Übersicht

Nachlassgericht Tecklenburg

Ein Nachlassgericht ist für verschiedene Aufgaben zuständig, die nicht immer gebührenfrei sind.

Aufgaben, die in den Bereich des Nachlassgerichts Tecklenburg fallen, sind zum Beispiel:

  • Eröffnen von Verfügungen
  • Vollstrecken von Testamenten
  • Sichern des Erbes
  • Erbenermittlung
  • Verwahrung von Verfügungen
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen

Nachlassgericht Tecklenburg - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Gerichtsweg 1
49545 Tecklenburg
Postfach 11 20
49537 Tecklenburg

Kontakt

Telefon-Nr.: 05482 67-0
Fax-Nr.: 05482 67-12
Webseite:ag-tecklenburg.nrw.de

Amtsgericht Tecklenburg - zusätzliche Aufgaben

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Tecklenburg. Der elektronische Rechtsverkehr wird noch für folgende andere Verfahren durch das Amtsgericht abgedeckt:

  • Grundbuchverfahren
  • Zivilverfahren
  • Familiensachen

Fragen und Antworten zum Nachlassgericht Tecklenburg

Soll das Erbe ausgeschlagen werden, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Amtsgericht beziehungsweise Nachlassgericht der das Erbe ausschlagenden Person eingereicht werden.

Das Nachlassgericht am Wohnbezirk des Erben übermittelt die erforderlichen Unterlagen in beglaubigter Form an das Nachlassgericht, welches für den Erblasser zuständig ist. Mögliche Anreisekomplikationen können somit umgangen werden.

Ein Nachlassgericht ist dann für diesen Fall zuständig: Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg.

Eine Ausfertigung dieses Erbscheins wird nur dann vom zuständigen Amtsgericht durchgeführt, nachdem vorab ein entsprechender Antrag eines Beteiligten beim Nachlassgericht eingereicht wurde. Dieser Antrag kann von verschiedenen Personen gestellt werden: Alleinerben, Miterben, Nach- und Ersatzerben.


Einzelnachweise

dejure.org: Gerichtsverfassungsgsetz § 23a »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
dejure.org: § 342 FamFG Begriffsbestimmung »
Gesetze im Internet: FamFG § 344 Besondere örtliche Zuständigkeit »