Betroffene Personen, die vor ihrem Tod im Bezirk des Amtsgerichts Verden (Aller) wohnten, werden von der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Verden (Aller) verwaltet.

Das Nachlassgericht Verden (Aller) nimmt Testamente der Bürger in Verwahrung. Am Nachlassgericht Verden (Aller) können die Erben darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

Nicht für alle Angelegenheiten den Nachlass betreffend ist das Nachlassgericht Verden (Aller) (ID: P2715) zuständig. Soll eine Ausschlagung des Erbes erfolgen, kann diese Erklärung auch durch die am Wohnort ansässigen Behörden betreut werden.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Verden (Aller) weitergeleitet.


Nachlassgericht Verden (Aller) - alle Aufgabenbereiche

Nachlassgericht Verden (Aller)

Das Nachlassgericht Verden (Aller) übernimmt diverse, zum großen Teil gebührenpflichtige Aufgaben.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Nachlasssicherung
  • Vollstreckung eines Testaments
  • Ermitteln der Erben
  • Verfügungen im Todesfall
  • Verwaltung des Nachlasses
  • Erteilen von Testamentsvollstreckerzeugnissen
  • Eröffnung von Verfügungen im Todesfall

Nachlassgericht Verden (Aller) - Adressen und Kontaktdaten

LieferanschriftPostanschrift
Johanniswall 8
27283 Verden (Aller)
Postfach 21 30
27281 Verden (Aller)

Kontakt

Tel.-Nr.: 04231 181
Fax-Nr.: 04231 18357
Internetseite: amtsgericht-verden.niedersachsen.de

Weitere Aufgaben des Amtsgerichts Verden (Aller)

Im Amtsgericht Verden (Aller) werden nicht nur Nachlassangelegenheiten verwaltet und entschieden. In folgenden Bereichen ist das Gericht für den elektronischen Rechtsverkehr zuständig:

  • Strafverfahren
  • Familiensachen
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Zivilverfahren

Häufig gestellte Fragen zum Nachlassgericht Verden (Aller)

Soll das Erbe ausgeschlagen werden, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Amtsgericht beziehungsweise Nachlassgericht der das Erbe ausschlagenden Person eingereicht werden.

Vom Nachlassgericht des Erben werden die Dokumente beglaubigt weitergeleitet, so dass die Anreise durch den Erben nicht mehr erforderlich ist.

Nur wenn ein gültiger Antrag auf einen Erbschein eingereicht wurde, kann ein Erbschein vom Amtsgericht ausgestellt werden. Die Erstellung eines Antrags liegt nicht nur bei einer Person des Nachlassverfahrens. Die alleinigen Erben, die Miterben, die Nacherben oder auch andere Personen sind dazu berechtigt. Die Berechtigung für solche einen Antrag auf einen Erbschein kann auch vom Vollstrecker des Testaments erfolgen.


Einzelnachweise

dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »