Die Nachlassabteilung des Amtsgerichtes Walsrode ist für alle Bürger zuständig, die vor ihrem Tod zuletzt im Bezirk des Gerichtes wohnten.

Das Nachlassgericht Walsrode nimmt Testamente der Bürger in Verwahrung. Angehörige des Erblassers können hier die Ausstellung eines Erbscheins beantragen.

Nicht für alle Angelegenheiten den Nachlass betreffend ist das Nachlassgericht Walsrode (Niedersachsen) zuständig. So kann die Erbausschlagung zum Beispiel auch am Nachlassgericht vorgenommen werden, in dem Bezirk, in dem die betroffene Person gemeldet ist.

Die beglaubigten Unterlagen, die für alle Erklärungen notwendig sind, werden an das entsprechend zuständige Nachlassgericht Walsrode weitergeleitet.


Welche Aufgaben übernimmt das Nachlassgericht Walsrode?

Nachlassgericht Walsrode

Für fast alle Aufgaben, die im Zuge einer Erbschaft für die Erben bzw. den Erblasser anfallen, ist das Nachlassgericht Walsrode zuständig. Die Kosten müssen von den Erben getragen werden.

Zu den Aufgaben zählen:

  • Verwaltung des Nachlasses
  • Erbscheinausstellung
  • Eröffnen von Verfügungen
  • Ermittlung der Erben
  • Nachlasssicherung
  • Testamentsvollstreckung
  • Erteilung von Testamentsvollstreckerzeugnissen

Nachlassgericht Walsrode - Anfahrt und Kontaktadressen

LieferanschriftPostanschrift
Lange Straße 29 - 33
29664 Walsrode
Postfach 11 49
29651 Walsrode

Kontakt

Tel.-Nr.: 05161 60070
Fax-Nr.: 05161 600780
Webseite:amtsgericht-walsrode.niedersachsen.de

Zusätzliche Aufgaben beim Amtsgericht Walsrode

Neben Nachlassangelegenheiten, fallen verschiedene weitere Tätigkeiten in den Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Walsrode. Unter anderem verantwortlich ist das Amtsgericht im elektronischen Rechtsverkehr für:

  • Familiensachen
  • Zivilverfahren

Nachlassgericht Walsrode - häufige Fragen

Wenn das Erbe ausgeschlagen werden soll, kann das (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Wohnort der erklärenden Person in dem dafür zuständigen Nachlassgericht durchgeführt werden.

Die Nachlassabteilung des Amtsgerichts im Bezirk des Erben kümmert sich um die Beglaubigung und Weiterleitung der erforderlichen Dokumente. Der Erbe muss somit nicht persönlich beim Amtsgericht des Erblassers erscheinen.

Ein Nachlassgericht ist dann für diesen Fall zuständig: Das Amtsgericht in Berlin Schöneberg.

Das Nachlassgericht erteilt nur dann einen Erbschein, wenn ein Grund dafür vorliegt und daraufhin ein entsprechender Antrag eingereicht wurde. Dieser Antrag kann von verschiedenen Personen gestellt werden: Alleinerben, Miterben, Nach- und Ersatzerben.


Einzelnachweise

dejure.org: § 344 FamFG Besondere örtliche Zuständigkeit »
dejure.org: § 343 (FamFG) Örtliche Zuständigkeit »
buzer.de: § 23a - Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) »
Gesetze im Internet: FamFG § 342 Begriffsbestimmung »
dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »