Für alle Personen, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Bezirk des Amtsgerichtes Zittau Zweigstelle Löbau wohnhaft waren, ist die Nachlassabteilung des Gerichts zuständig.

Diese Personen können ihr handschriftlich Testament beim Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau in Verwahrung geben. Am Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau können Angehörige darüber hinaus einen Erbschein beantragen.

In wenigen besonderen Fällen liegt die jeweilige Zuständigkeit nicht beim Amtsgericht Zittau Zweigstelle Löbau. Für die Ausschlagung der Erbschaft zum Beispiel, kann auch das Nachlassgericht am gewöhnlichen Aufenthalt der erklärenden Person aufgesucht werden.

Die beglaubigten Dokumente werden vom Nachlassgericht des Erben an das Nachlassgericht des Erblassers weitergeleitet.


Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau - die Aufgaben im Überblick

Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau

Eine Vielzahl von Aufgaben werden vom jeweiligen Nachlassgericht übernommen, davon sind einige mit Gebühren verknüpft.

Einige Aufgaben des Nachlassgerichts Zittau Zweigstelle Löbau als Amtsgericht Zittau Zweigstelle Löbau auf einen Blick:

  • Nachlassverwaltung
  • Erteilung von Erbscheinen
  • Verfügungseröffnung im Falle des Todes
  • Testamentsvollstreckung
  • Ermittlung der Erben
  • Testamentsvollstreckerzeugnisse
  • Sichern von allen Dingen, die zum Nachlass gehören

Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau - Anschrift und Service Nummern

LieferanschriftPostanschrift
Promenadenring 3
2708 Löbau
Promenadenring 3
2708 Löbau

Kontakt

Telefon-Nr.: 03585 469-0
Fax: 03585 469-1999
Homepage:justiz.sachsen.de/agzi

Amtsgericht Zittau Zweigstelle Löbau - weitere Aufgabenfelder im Überblick

Das Amtsgericht regelt nicht nur den Nachlass im Todesfall, sondern ist ebenfalls zuständig für den elektronischen Rechtsverkehr in folgenden Bereichen:

  • Zivilverfahren
  • Grundbuchverfahren
  • Familiensachen
  • Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit
  • Strafverfahren

Nachlassgericht Zittau Zweigstelle Löbau - Fragen und Antworten

Nachlassangelegenheiten, die die Erbausschlagung betreffen, können (gemäß § 344 Abs. 7 FamFG) am Wohnort der erklärenden Person in dem dafür zuständigen Nachlassgericht durchgeführt werden.

Vom Nachlassgericht des Erben werden die Dokumente beglaubigt weitergeleitet, so dass eine gegebenfalls zeit- und kostenintensive Anreise in der Regel nicht erforderlich ist.

Sollte dieser Fall eintreten, ist das Gericht in Berlin Schöneberg zuständig.

Nur nach Einreichen eines entsprechenden Antrags auf einen Erbschein, kann man auf die Aushändigung solch eines Erbscheins hoffen. Der Antrag kann von verschiedenen Beteiligten im Nachlassverfahren gestellt werden. So zum Beispiel von den Alleinerben, Miterben, Nacherben oder Ersatzerben. Der Antrag auf einen Erbschein kann auch vom Testamentsvollstrecker erfolgen.


Einzelnachweise

dejure.org: § 2247 BGB Eigenhändiges Testament »
buzer.de: § 342 - Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) »
buzer.de: § 344 - Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) »