Alle Gehaltsdaten, die uns zum Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin vorliegen, haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt. Die Werte wurden alle auf Basis unserer Gehaltsdatenbank ermittelt. Dargestellt werden sie als Durchschnittsangaben.

Brutto Gehalt als Arzthelferin

Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin
Monatliches Bruttogehalt 1.922,25€
Jährliches Bruttogehalt 23.067,03€
Wie viel Netto?

Das monatliche Gehalt als Arzthelfer/ Arzthelferin liegt im deutschlandweiten Durchschnitt bei 1.922,25€ brutto. Das ergibt ca. einen Stundenlohn von 11,37€ und ein Jahresgehalt von 23.067,03€.


Unsere aktuellen Gehaltsdatensätze für den Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin

Im folgenden sind die neuesten Daten dargestellt, die in unserer Gehaltsdatenbank für den Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin hinterlegt sind. Diese Werte stammen aus unserer eigenen Gehaltsstatistik.

Datensätze vom 18.07.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
1.200,00 54 weiblich 67551 Worms
2.250,00 61 weiblich 76756 Bellheim
2.346,00 45 weiblich 57250 Netphen
2.000,00 58 weiblich 94258 frauenau
1.856,00 45 weiblich 10115 Berlin
1.630,00 39 weiblich 16227 Eberswalde
1.100,00 40 weiblich 73614 Schorndorf
1.400,00 45 weiblich 08301 Bad Schlema
2.333,00 39 weiblich 04552 Borna
2.333,00 39 männlich 04552 Borna
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Durchschnittsgehalt für Arzthelfer/ Arzthelferinnen nach Bundesland

Da wirtschaftsstrukturelle Gegebenheiten und der Gehaltsunterschied zwischen Ost und West noch immer eine Rolle spielen, kann auch das Bundesland, indem man arbeitet, das Gehalt eines Arzthelfers bzw. einer Arzthelferin beeinflussen.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 1.961,29
Hamburg 2.116,67
Nordrhein Westfalen 1.911,52
Baden Württemberg 1.701,95
Schleswig Holstein 1.780,60
Bayern 2.031,57
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Das Gehalt nach Geschlecht für Arzthelfer/ Arzthelferin

Zwischen Männern und Frauen existiert in vielen Berufen eine Einkommensdifferenz, die durch die sogenannte Gender Pay Gap verdeutlicht wird. Auch zwischen Arzthelfern mit einem Durchschnittsgehalt von 1.787,00€ und Arzthelferinnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1.874,00€ liegt eine Einkommensdifferenz vor. Diese beträgt 4,64%.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 1.787,00
Weiblich 1.874,00
gehaltsdifferenz

Das Gehalt als Arzthelfer/ Arzthelferin nach Familienstand

Die Höhe des Durchschnittsgehalts kann auch durch den Familienstand beeinflusst werden. Auch im Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin unterscheiden sich die durchschnittlichen Gehälter von verheirateten, alleinerziehenden oder ledigen Arbeitnehmern voneinander.

Der Grund dafür kann in den Steuerklassen gefunden werden, da sich anhand dieser die Höhe der fälligen Lohnsteuer berechnet. Während verheiratete Arzthelfer/ Arzthelferinnen den Steuerklassen 3, 4 und 5 angehören können, sind Alleinstehende ohne Kinder der Steuerklasse 1 bzw. Alleinerziehende der Steuerklasse 2 zugeordnet.

Unsere Gehaltsstatistik zeigt folgende Durchschnittswerte an:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 1.781,87
Alleinerziehend 1.889,74
gehaltsdifferenz

Das Durchschnittsgehalt nach Alter zum Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin

Oft können im gleichen Beruf unterschiedliche Durchschnittsgehälter in verschiedenen Altersklassen erreicht werden. Dennoch ist nicht in jedem Beruf eine Entwicklung des Gehalts mit steigendem Alter zu erkennen. Ob im Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin eine Abhängigkeit des Gehalts vom Alter vorliegt, verdeutlicht die folgende Übersicht:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 k.A.
21 - 25 2.090,00
26 - 30 1.861,35
31 - 40 1.870,68
41 - 50 1.891,41
51 - 60 1.822,54
61 - 70 1.864,19

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Arzthelfer/ Arzthelferin

Auch die Berufserfahrung kann, muss jedoch nicht das Gehalt beeinflussen. Unsere Gehaltsstatistik enthält daher auch Angaben zum Durchschnittsgehalt als Arzthelfer/ Arzthelferin nach Berufserfahrung:

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 1.900,00
1 - 2 1.885,33
2 - 5 2.420,00
5 - 10 1.723,00
10 - 20 2.141,25
20 - 30 1.978,15
> 30 2.112,50

Durchschnittsgehalt nach Schulabschluss für Arzthelfer/ Arzthelferin

Irrtümlicherweise wird ein hoher Schulabschluss oft mit guten Verdienstaussichten gleichgesetzt. Tatsächlich sind die Verdienstaussichten nach Schulabschluss jedoch stark abhängig vom jeweiligen Berufsfeld. Für den Beruf Arzthelfer/ Arzthelferin sehen die Durchschnittsgehälter mit verschiedenen Bildungsabschlüssen wie folgt aus:

Abschluss Bruttogehalt in €
kein Abschluss 2.400,00
Hauptschulabschluss 2.255,14
Mittlere Reife 1.964,14
Fachhochschulreife 2.193,25
Allgemeine Hochschulreife 2.416,50
1. Staatsexamen 2.000,00

Arzthelferin - Die wichtigsten Fakten

  • Die Arzthelferin ist ein wichtiger Bestandteil jeder Arztpraxis. Dabei muss man sich darauf gefasst machen, dass der Job durchaus auch sehr stressig werden kann.
  • Aus finanzieller Sicht sollte vor allem in der Ausbildung mit einem niedrigen Anfangsgehalt gerechnet werden. Später kommt es auf die jeweilige Arbeitsstelle an.

Details zur Gehaltsentwicklung als Arzthelferin

Die Ausbildung zur Arzthelferin umfasst eine Lehre von drei Jahren. Das Grundgehalt im ersten Lehrjahr liegt bei um die 600 Euro. In den folgenden beiden Jahren erfolgt eine Anpassung auf zuerst 650 und später 700 Euro.

Damit bewegt sich das Gehalt in der Ausbildung der Arzthelferin zwar auf einem überschaubaren Niveau, dafür erfolgt der Übergang in den späteren Beruf meist fließend. Die Summe ist zudem tariflich geregelt, sodass man in ganz Deutschland die gleiche Ausbildungsvergütung erhält.

Nach der Ausbildung können sich Berufsanfänger auf eine Verdopplung freuen. Bei rund 1500 liegt das Einstiegsgehalt, das man im Durchschnitt beim Beginn seiner beruflichen Laufbahn erhält.

Durch Fort- und Weiterbildungen sowie zunehmende Berufserfahrung lässt sich diese Summe jedoch schnell steigern.

Das durchschnittliche Gehalt einer Arzthelferin beträgt in Deutschland 2000 Euro. Abhängig von der Arbeitsstelle lassen sich jedoch erhebliche Schwankungen beobachten.

Während die niedrigsten Gehälter bei 1500 Euro liegen, zahlen manche Arbeitgeber fast 4000 Euro Gehalt. Dabei spielen vor allem die Größe der Betriebsstätte sowie die Lage eine Rolle.

Große Betriebsstätten zahlen üblicherweise bessere Gehälter als kleine Arztpraxen. Auch verdient eine Arzthelferin im Süden Deutschlands im Durchschnitt besser als im Norden.

Ausbildung zur Arzthelferin

Die Ausbildung zur Arzthelferin und deren Inhalte wurden im August 2006 angepasst. Die aktuelle Berufsbezeichnung lautet seither Medizinische Fachangestellte/ Medizinischer Fachangestellter.

Die Ausbildung dauert nach wie vor 3 Jahre und erfolgt im dualen System – also in der Praxis und in der Berufsschule. Vor der Prüfungsstelle der jeweiligen Landesärztekammer wird dann die Abschlussprüfung abgelegt.

Als Arzthelferin bzw. Medizinische Fachangestellte kann man in

  • Arztpraxen verschiedenster Fachrichtungen
  • Krankenhäusern
  • betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen
  • Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens
  • medizinischen Laboren

eine Anstellung finden. In dieser Position assistiert man den Ärztinnen und Ärzten bei der Beratung, Betreuung, Untersuchung und Behandlung von Patienten. Zudem ist man auch für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben zuständig.

Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Arzthelferin ist mindestens ein Hauptschulabschluss notwendig. Die Mehrheit der Bewerberinnen kann jedoch einen Realschulabschluss vorweisen.

Grundsätzlich sollten in den folgenden Fächern gute bis sehr gute Noten vorhanden sein:

  • Biologie
  • Chemie
  • Mathematik
  • Datenverarbeitung

Für den Beruf sind außerdem einige Kernkompetenzen notwendig. Diese sind:

  • soziales Engagement
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Organisationstalent

In der Ausbildung lernen angehende Arzthelferinnen neben der Betreuung der Patienten, dem Führen der Patientenakten und der Terminvergabe auch das Assistieren des Arztes. Zu den Assistenzsaufgaben in diesem Beruf gehören unter anderem:

  • Verbände anlegen
  • Blut abnehmen
  • Blutdruck messen
  • Blutzucker messen
  • kleinere medizinische Maßnahmen (z. B. Kälte- und Reizstromanwendungen)

Außerdem sorgen Arzthelferinnen dafür, dass der Praxisalltag reibungslos abläuft, sie sorgen für die Warenkontrolle bei Neubestellungen und halten Korrespondenz mit Krankenkassen. Weiterhin bereiten sie Quartalsabrechnungen vor und führen diese zum Teil auch eigenständig durch.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Arzthelferinnen

Arzthelferinnen müssen in Arztpraxen eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen. Darum sind sie ein äußerst wichtiger Bestandteil jeder Praxis.

Nur, wenn sie sich ständig auf dem Laufenden halten, können sie ihren Beruf optimal ausüben. Dafür ist eine kontinuierliche Weiterbildung erforderlich, um den Ansprüchen an neue Aufgabenbereiche gerecht zu werden.

Schon längst hat der Beruf der Arzthelferin gute Zukunftsaussichten. Je nach individueller Neigung können Fachkräfte zwischen drei Hauptbereichen wählen, um sich weiterzubilden.

Diese sind:

  • Organisatorischer und wirtschaftlicher Bereich
  • Medizinischer Bereich (für den Einsatz in spezialisierten Praxen)
  • Bereich Kommunikation und Schulung

Weiterbildungen sind in der Regel von der Dauer her sehr umfangreich und können sich durchaus über mehrere Monate erstrecken. Es werden ganze Themenkomplexe bearbeitet, wodurch die eigenen Handlungskompetenzen erweitert werden.

Für die Arzthelferin ergibt sich durch die Weiterbildung somit die Möglichkeit für einen beruflichen Aufstieg und einen damit verbundenen besseren Verdienst.

Strebt eine Arzthelferin eine Weiterbildung an, kann sie sich an unterschiedliche Anbieter vor Ort wenden. In der Regel werden Weiterbildungen von öffentlichen und freien Trägern, Verbänden, Fach- und Hochschulen oder weiteren privaten Anbietern durchgeführt.

Als offizielle Stellen für Weiterbildungen sind bekannt:

  • Ärztekammern
  • IHK
  • TÜV
  • Verband medizinischer Fachberufe e. V.
  • BIG – Bildungswerk im Gesundheitswesen
  • HAG – Heidelberger Akademie für Gesundheitsberufe e. V.
  • DGSV – Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung

Meist sind Weiterbildungen mit Kosten verbunden. Bereits im Vorfeld sollte sich eine Arzthelferin über die genaue Höhe der Kosten informieren. Auch deshalb sollte man sich genau überlegen, wo die Schulung durchgeführt wird. So sind Zertifikate von „offiziellen“ Stellen in der Regel deutlich besser anerkannt, als es bei kleineren Anbietern der Fall ist.

Oft erklären sich Arbeitgeber bereit, die Kosten für die Weiterbildung einer Arzthelferin zu übernehmen oder sich zumindest daran zu beteiligen, da sie vom erlernten Wissen ihrer Mitarbeiter profitieren können.

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Medizinische/r Fachangestellte/r »
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BG814) Human- und Zahnmedizin »
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Medizinischer Fachangestellter/ Medizinische Fachangestellte (Ausbildung) »

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