Die Assistentin der Geschäftsleitung übernimmt eine hohe Position im Unternehmen. Ihr Verantwortungsbereich geht weit über den einer Sekretärin hinaus. Dementsprechend kann sie je nach Unternehmensgröße ein Gehalt von bis zu 5.000 Euro monatlich verdienen.

Brutto Gehalt als Assistentin der Geschäftsleitung

Beruf Assistent der Geschäftsleitung/ Assistentin der Geschäftsleitung
Monatliches Bruttogehalt 2.796,84€
Jährliches Bruttogehalt 33.562,12€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdient die Assistenz der Geschäftsleitung ein mittleres Gehalt in Höhe von 33.562,12€ brutto jährlich. Das bedeutet, dass ihr bei einem Stundenlohn von 18,44€ monatlich im Schnitt 2.796,84€ zur Verfügung stehen.

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Über den Beruf Assistentin der Geschäftsleitung

Die Assistentin der Geschäftsleitung führt den Terminkalender der Geschäftsleitung und sorgt für den reibungslosen Ablauf aller internen und externen Termine. Häufig wird diese Position auch als persönliche Referentin oder als Direktionsassistentin bezeichnet.

Eine Assistentin der Geschäftsleitung wird inzwischen in den meisten Branchen benötigt, zum Beispiel in Kliniken und Universitäten, im Consulting-Bereich oder bei Großkonzernen.

Üblicherweise beginnt eine Assistentin der Geschäftsleitung ihre berufliche Laufbahn mit einem Studium oder einer entsprechend qualifizierenden Ausbildung. Anschließend wird ein Traineeprogramm absolviert, um nach zwei bis drei Berufstätigkeit im Unternehmen aufzusteigen.

Innerhalb der Firmenhierarchie rangiert die Assistenz der Geschäftsleitung über vielen anderen Mitarbeitern. Sie ist direkt dem Vorstand oder der Geschäftsleitung zugeordnet und ist aufgrund ihrer einzigartigen Position auch Trägerin von Betriebsgeheimnissen.

Da es keine klassische Ausbildung in diesem Bereich gibt, empfiehlt es sich, zunächst eine kaufmännische Ausbildung zu durchlaufen. Mit einer kaufmännischen Ausbildung wird man optimal auf die zukünftige Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsleitung vorbereitet.

Man kann sich beispielsweise zur Bankkauffrau ausbilden lassen und anschließend eine Fortbildung zum Bankwirt beziehungsweise einen spezialisierenden Bachelorstudiengang absolvieren. Auch eine Ausbildung zur Industriekauffrau mit Einsatz im Projektmanagement ist eine mögliche Vorbereitung.

Die Gehälter während einer kaufmännischen Ausbildung sind recht gut. In den kaufmännischen Berufen sind sich die Ausbildungsgehälter recht ähnlich. Als Beispiel dient hier das durchschnittliche Gehalt während der Ausbildung zur Industriekauffrau:

  • 1. Lehrjahr: 900 Euro
  • 2. Lehrjahr: 950 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1.030 Euro

Viele Unternehmen verlangen inzwischen von Bewerbern auf eine Position in der Geschäftsleitung ein Studium, häufig sogar mit Promotion. Gern gesehen sind ein PR-, VWL- oder BWL-Studium oder auch ein Studium der Rechtswissenschaften.

Entsprechend hoch ist dann das Gehalt der Assistentin. Es kann mit abgeschlossenem Studium bis zu 5.000 Euro betragen.

Zu den persönlichen Kompetenzen, die man als Assistentin der Geschäftsleitung mitbringen sollte, gehören:

  • Diskretion
  • überdurchschnittliches Engagement
  • Bereitschaft zu Überstunden
  • Belastbarkeit
  • analytisches und logisches Denkvermögen
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • selbstständiges Arbeiten
  • Organisationstalent

Neben diesen Voraussetzungen sollte eine angehende Assistentin der Geschäftsleitung souverän mit hohem Konkurrenz- und Erfolgsdruck umgehen können. Da sie im unmittelbaren Austausch mit der Geschäftsleitung steht, wird ihre Arbeit von dieser auch besonders aufmerksam verfolgt.

Mit dem höheren Gehalt als Assistentin der Geschäftsleitung gehen Aufgaben einher, die weit über die typischen Aufgaben einer Sekretärin hinaus reichen. Deshalb sind die Stellen in der Assistenz aufgrund ihrer interessanten Aufgabenstellungen neben dem guten Gehalt sehr begehrt.

Die Arbeitsaufgaben in der Übersicht:

  • Entscheidungen im Auftrag des Chefs treffen und umsetzen
  • Analysen erstellen
  • Meetings organisieren
  • Projekte realisieren
  • Entwicklungsprozesse und Strategien diskutieren
  • Personalfragen klären
  • Geschäftsleitung inhaltlich beraten und unterstützen
  • Sekretariats- und Organisationsaufgaben

Einstiegsgehalt und Berufserfahrung

Eine Assistentin der Geschäftsleitung wird in der Regel zwischen einem und zwei Jahren auf ihrer Position eingearbeitet. Bis sie alle Abläufe in der Geschäftsleitung kennt und ohne Anweisungen arbeiten kann, vergehen viele Monate.

Hat sich eine Assistentin etabliert, wirkt sie häufig unersetzlich auf ihrem Posten. Daher kann das Gehalt einer Assistentin der Geschäftsleitung auch zur Verhandlungsbasis über die Verlängerung eines Vertrages werden.

Üblicherweise ist das Einstiegsgehalt vergleichbar mit einem BWL-Absolventen, der über zwei Jahre Berufserfahrung verfügt.

Weiterbildung zur Direktionssekretärin

Eine Weiterbildung zur Direktionssekretärin dauert ein Jahr. Während man die Weiterbildung durchläuft, werden diverse Kompetenzen vermittelt. Dazu gehören unter anderem:

  • Kommunikation in der Muttersprache
  • Kommunikation in einer Fremdsprache
  • Organisation
  • Projektmanagement
  • unternehmerisches Verständnis

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Managementassistent/in (doppelqual. Ausbildung)

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