Gehalt Assistentin der Geschäftsleitung

Brutto Gehalt als Assistentin der Geschäftsleitung

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Assistent der Geschäftsleitung/ Assistentin der Geschäftsleitung 3.007,30€ 36.087,60€

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Assistentin der Geschäftsleitung - Die wichtigsten Fakten

  • Die Assistentin der Geschäftsleitung trägt in der Regel eine große Verantwortung. Sie führt den Terminkalender der Geschäftsleitung und sorgt für den reibungslosen Ablauf aller internen und externen Termine.
  • Häufig wird diese Position auch als persönliche Referentin oder als Direktionsassistentin bezeichnet.
  • Eine Assistentin der Geschäftsleitung wird inzwischen in den meisten Branchen benötigt, zum Beispiel in Kliniken und Universitäten, im Consulting-Bereich oder bei Großkonzernen.
  • Üblicherweise beginnt eine Assistentin der Geschäftsleitung wie ein Trainee ihren Berufseinstieg nach dem Studium oder einer entsprechend qualifizierenden Ausbildung. Diese Position wird üblicherweise dazu genutzt, um nach zwei bis drei Berufstätigkeit im Unternehmen aufzusteigen.
  • Innerhalb der Firmenhierarchie rangiert die Assistenz der Geschäftsleitung über vielen anderen Mitarbeitern. Sie ist direkt dem Vorstand oder der Geschäftsleitung zugeordnet und ist aufgrund ihrer einzigartigen Position auch Trägerin von Betriebsgeheimnissen.

Da es keine klassische Ausbildung in diesem Bereich gibt, empfiehlt es sich, zunächst eine kaufmännische Ausbildung zu durchlaufen. Mit einer kaufmännischen Ausbildung wird man optimal auf die zukünftige Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsleitung vorbereitet.

Man kann sich zu zur Bankkauffrau ausbilden lassen, mit Fortbildung zum Bankwirt und eventuell noch einen spezialisierenden Bachelorstudiengang absolvieren. Auch eine Ausbildung zur Industriekauffrau mit Einsatz im Projektmanagement ist eine mögliche Vorbereitung.

Die Gehälter während einer kaufmännischen Ausbildung sind recht gut. In den kaufmännischen Berufen sind sich die Ausbildungsgehälter recht ähnlich. Als Beispiel dient hier das Gehalt während der Ausbildung zur Industriekauffrau.

Das Ausbildungsgehalt einer Industriekauffrau in der Übersicht:
  • 1.Lehrjahr: 780 - 844 Euro
  • 2.Lehrjahr: 832 - 897 Euro
  • 3.Lehrjahr: 887 - 968 Euro

Viele Unternehmen verlangen inzwischen ein Studium von Bewerben, häufig sogar mit Promotion, auf eine ausgeschriebene Position in der Geschäftsleitung. Gern gesehen sind ein PR-, VWL- oder BWL-Studium oder auch ein Studium der Rechtswissenschaften.

Entsprechend hoch ist dann das Gehalt der Assistentin. Es bewegt sich zwischen 2.500 und 5.000 Euro.

Zu den persönlichen Kompetenzen, die man mitbringen sollte, gehören:

  • Diskretion
  • überdurchschnittliches Engagement, zeitlich und persönlich
  • Bereitschaft zu Überstunden
  • Belastbarkeit
  • analytisches und logisches Denkvermögen
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • selbstständiges Arbeiten
  • Organisationstalent

Neben diesen Voraussetzungen sollte eine angehende Assistentin der Geschäftsleitung souverän mit hohem Konkurrenz- und Erfolgsdruck umgehen können. Da sie im unmittelbaren Austausch mit der Geschäftsleitung steht, wird ihre Arbeit von dieser auch besonderes aufmerksam verfolgt.

Mit der Erhöhung des Gehaltes einer Assistentin gehen normalerweise auch die Übertragung weiterer Aufgaben einher, die weit über die typischen Aufgaben einer Sekretärin hinaus reichen. Deshalb sind die Stellen in der Assistenz aufgrund ihrer interessanten Aufgabenstellungen neben dem guten Gehalt sehr begehrt.

Die Arbeitsaufgaben in der Übersicht:
  • Entscheidungen im Auftrag des Chefs treffen und umsetzen
  • Analysen erstellen
  • Meetings organisieren
  • Projekte realisieren
  • Entwicklungsprozesse und Strategien diskutieren
  • Personalfragen klären
  • Geschäftsleitung inhaltlich beraten und unterstützen
  • Sekretariats- und Organisationsaufgaben

Jede Assistentin der Geschäftsleitung wird in der Regel zwischen einem und zwei Jahren auf ihrer Position eingearbeitet. Bis sie alle Abläufe in der Geschäftsleitung kennt und ohne Anweisungen arbeiten kann, vergehen viele Monate.

Hat sich eine Assistentin etabliert, so wirkt sie häufig auch unersetzlich auf ihrem Posten. Daher kann das Gehalt einer Assistentin der Geschäftsleitung auch zur Verhandlungsbasis über die Verlängerung eines Vertrages werden.

Üblicherweise ist das Einstiegsgehalt vergleichbar mit einem BWL-Absolventen, der über zwei Jahre Berufserfahrung verfügt.

Eine Weiterbildung zur Direktionssekretärin dauert ein Jahr. Möchte man seine Tätigkeit mit einer eidgenössischen Berufsprüfung abschließen, kann man sich zur Direktionsassistentin weiterbilden lassen. Diese kann zwei bis vier Semester dauern.

Während man die Weiterbildung durchläuft, werden viele Kompetenzen vermittelt. Dazu gehören:

  • Kommunikation in der Muttersprache
  • die Kommunikation in einer Fremdsprache
  • Organisation
  • Projektmanagement
  • unternehmerisches Verständnis

und vieles mehr.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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