Gehalt Augenoptiker

Brutto Gehalt als Augenoptiker

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Augenoptiker/ Augenoptikerin2.026,16€24.313,94€

Alle Details

Verdienen Sie als Augenoptiker genug?

GEHALTSCHECK

Augenoptiker - Die wichtigsten Fakten

  • Als Augenoptiker kann man selbst die Anfertigung und Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen vornehmen sowie die Einarbeitung von Brillengläsern in die zuvor mit dem Kunden ausgewählten Brillenfassungen.
  • Die Beratung von Kunden bei der Auswahl der optimalen Fassung und Brillengläser ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit eines Augenoptikers.
  • Er führt mit dem Kunden einen Sehtest, die sogenannte Refraktion, durch, um die dioptrische Wirkung der Augen und damit die benötigte Stärke der Brillengläser zu bestimmen.

Die täglichen Aufgaben eines Optikers sind sehr vielfältig und sorgen für einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Sie umfassen unter anderem folgende Bereiche:

  • Kundenberatung
  • Refraktion (Ermittlung der Sehstärke)
  • Anpassen von Kontaktlinsen
  • Anfertigung von Brillen
  • Reparatur von Brillen
  • Ansprechende Präsentation der Brillen im Laden
  • Verwaltungsaufgaben

Es zeigt sich, dass man als Augenoptiker sowohl ein Gespür für Zahlen und Fakten als auch Design und Mode haben muss. Die Brille ist für meisten Menschen nämlich nicht nur eine Sehhilfe, sondern auch ein modisches Accessoire.

Deswegen sind für sie neben der Ermittlung der richtigen Sehstärke und der kompetenten Anfertigung einer Brille auch das Aussehen des Modells und eine fachkundige Typberatung wichtig. Wer sich für eine Ausbildung zum Augenoptiker entscheidet, sollte deswegen an beiden Seiten des Berufs Interesse haben.

Wer Augenoptiker werden möchte, sollte mindestens die mittlere Reife, also einen Realschulabschluss, vorweisen. Darüber hinaus sollten Lehrlinge Spaß an den Fächern Mathematik und Physik besitzen und gleichzeitig ein Gespür für Modetrends und die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, mitbringen.

Während der dreijährigen dualen Ausbildung in der Berufsschule, dem Ausbildungsbetrieb und ergänzend hierzu in der überbertrieblichen Ausbildung in großen Lehrwerkstätten, erlernen angehende Augenoptiker und Augenoptikerinnen das Herstellen von Brillenfassungen aus Kunststoff und Metallen und schleifen per Hand Glasrohlinge nach vorgegebenen Musterscheiben.

Zwar werden heutzutage Gläser und Fassungen industriell hergestellt, so dass diese Fertigkeiten nicht zum Arbeitsalltag gehören. Allerdings sind diese handwerklichen Fähigkeiten bei anfallenden Reparaturen unabdingbar, weshalb diese Übungen nach wie vor ein prüfungsrelevanter Teil der praktischen Ausbildung sind.

Er erhält einen umfassenden Einblick in den Alltag eines Augenoptikers und bekommt alle wichtigen Arbeitsabläufe beigebracht. Er erhält auch Einblicke in die Kostenkalkulation und in betriebswirtschaftliche Abläufe.

Das Ausbildungsgehalt nach Lehrjahren steigert sich von 325 bis 720 Euro.

  • 1.Lehrjahr: 325 - 500 Euro
  • 2.Lehrjahr: 440 - 610 Euro
  • 3.Lehrjahr: 520 - 720 Euro

Nach der erfolgreichen Beendigung seiner Ausbildung erhält der Augenoptiker ein Einstiegsgehalt, das im Bereich von 1.400 bis 2.200 Euro brutto pro Monat liegt.

Mit wachsender Berufserfahrung ist es jedoch möglich im Laufe der Zeit ein höheres Gehalt zu erzielen.

Heutzutage gibt es nicht wenige Betriebe, in denen der Augenoptiker entweder nur in der Werkstatt arbeitet oder ausschließlich für Beratung und Verkauf zuständig ist.

Dieser Aufteilung liegt eine Veränderung in der Wahrnehmung von Brillen zugrunde: Waren sie früher nur lästiges Mittel zum Zweck, sind sie heute nicht nur ein Funktionsgegenstand, der zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation beiträgt, sondern vor allem auch ein modisches Accessoire.

Wenn der Beruf im Augenoptikerhandwerk ausgeübt wird, ist es möglich, ein Gehalt zwischen 1.400 und 1.500 Euro monatlich zu verdienen. Arbeitet der Augenoptiker dagegen im Einzelhandel, erhält er einen Verdienst von 1.500 bis 2.200 Euro brutto pro Monat.

Die unterschiedlichen Weiterbildungsmöglichkeiten

Möchte der Augenoptiker ein höheres Gehalt erzielen, hat er die Möglichkeit sich zum Meister seines Berufes weiterbilden zu lassen. Damit ist er dann auch berechtigt, selbst auszubilden und sich mit einem eigenen Laden selbstständig zu machen.

Darüber hinaus kann er auch in der Forschung und Entwicklung arbeiten. Als Optometrist arbeitet er mit Ärzten oder Wissenschaftlern zusammen und optimiert Sehhilfen und optische Geräte.

Nicht wenige Augenoptiker oder Augenoptikermeister wechseln nach einigen Jahren Berufserfahrung in den Vertrieb zu Herstellern von optischen Geräten, Gläsern oder Fassungen.

Eine Weiterbildung zu besuchen, ist für Augenoptiker genauso unverzichtbar wie für viele andere Berufsgruppen. Für den Augenoptiker gilt:

Sowohl die Technik als auch die Mode verändern sich stets. Der Besuch einer Weiterbildung kann ebenso über die neuesten Brillen-Trends als auch neue Techniken und Maschinen zur Brillenanfertigung informieren.

Darüber hinaus gibt es spezielle Zusatz-Ausbildungen, die es einem Optiker-Gesellen erlauben, in Anwesenheit eines Meisters

  • die Augen der Kunden zu überprüfen
  • Kontaktlinsen anzufertigen
  • weitere spezielle Aufgaben durchzuführen.

Wer das Abitur oder einen Meistertitel hat, darf auf dem Gebiet der Augenoptik studieren und kann einen Abschluss als Bachelor of Science machen. Auch damit kann man sein Wissen und sein Gehalt steigern.

Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:
AugenoptikergeselleAugenoptikermeister
Jahresgehalt: 16.800 EuroJahresgehalt: 34.500 Euro

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Das könnte Sie auch interessieren